1 IN A MILLION

"Ein verrücktes Jahr" hat die Grenze der 1 MILLIONEN Wörter geknackt! Wahnsinn! Für mich selbst fast unbegreiflch. Eine Millionen Wörter müssen erst einmal geschrieben werden, doch gibt es natürlich diejenigen, die tatsächlich eine Millionen Wörter gelesen haben. Vielen Dank also an all meine Leser! :o) Ihr seid die Besten!

Neu geordnet

Im Menüpunkt "Ein verrücktes Jahr" findet ihr nun die Unterteilung von 30 Tagen - damit das Suchen einfacher fällt :o) Ich musste zwar in alle Kapitel rein und sie neu anordnen, doch ich denke, dass es so übersichtlicher ist und ihr euch besser zurechtfindet :o)

Liebe nach Vertrag

Meine neue Geschichte steht in den Startlöchern! Bald wird es los gehen mit "Liebe nach Vertrag"!

Ich hatte ja bereits Fakten zu Südkorea heraus gesucht, nun wollte ich ein paar Kuriositäten zu Nordkorea präsentieren. An Hand mancher Kommentare, wenn es um Nordkorea geht, habe ich gesehen, dass da etwas Aufklärungsbedarf ist.

Ähnlich wie Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg getrennt war, wurde auch Korea getrennt. Im 2. Weltkrieg wurde Korea von der Sowjetunion im Norden und den Amerikanern im Süden besetzt, es folgte vorerst wie Trennung, so wie vorerst Deutschland getrennt wurde.

1950 zogen die Truppen der Sowjets und Amerikaner ab. Nordkoreanische Truppen überschritten die Grenzen und wollten Südkorea in die sozialistische demokratische Volksrepublik integrieren und somit die Trennung von Nord- und Südkorea aufheben. Das war der Beginn des Koreakrieges. Der Krieg dauerte 3 Jahre und kostete über 3 Millionen Zivilisten und unzählige Soldaten das Leben.

Seither sind die beiden Länder, die einst zusammen gehörten, getrennt. Familien wurden auseinander gerissen und obwohl es immer wieder Versuche gab an Feiertagen die getrennten Familien auf einem neutralen Boden zusammen zu führen, hat dies erst einmal funktioniert in all den Jahren.

Immer wieder gab es Gerüchte und Spekulationen über eine eventuelle Wiedervereinigung, doch nachdem Kim Jong-un Südkorea und auch anderen Nationen 2013 mit dem Angriff von Raketen gedroht hat, scheint eine Wiedervereinigung in weiter Ferne.

Ich habe euch schon viel über Südkorea erzählt und gezeigt, in Nordkorea läuft der Hase ein wenig anders. Hier ein paar Fakten:

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Einreise

Es ist gar nicht so einfach nach Nordkorea zu reisen. Ähnlich wie in Russland, muss man dazu ‚eingeladen‘ sein, in das Land zu reisen. Wenn man einen Reiseveranstalter gefunden hat, der Reisen nach Nordkorea anbietet, wird das über diesen geregelt. Nordkorea gilt als eines der am meist isolierten Länder der Welt.

 

Nach Nordkorea kommen

Es gibt nur einen Weg nach Nordkorea und der führt über China. Es gab immer wieder die Möglichkeit von Südkorea für ein paar Tage nach Nordkorea zu reisen, jedoch kommt man nur in ein gewisses Gebiet und da es öfters Zwischenfälle gab, bei dem Südkoreaner von den nordkoreanischen Truppen erschossen wurden, weil sie beispielsweise alleine am Strand spazieren ginge, war die Grenze im Süden immer wieder gesperrt.

 

Bye Bye Elektronik

Wenn man nach Nordkorea einreisen möchte, werden Laptops und Handys erst einmal konfisziert und nach ’schädlichen‘ Dateien durchsucht – nicht das ihr am Ende auf die Idee kommt einem Nordkoreaner erklären zu wollen, was Demokratie ist^^ Ausländern ist es gestattet 3G ihres Handys zu nutzen – wenn sie denn mal eine Verbindung finden. Einem asiatischen Fotografen war es dadurch gelungen einige Bilder aus Nordkroea direkt bei Instagram hochzuladen.

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Du bist nicht allein

In Nordkorea ist es nicht gestattet ohne den Guide das Hotel/ Pension zu verlassen. Ebenfalls muss bei jedem Foto, dass man schießen will, eine Genehmigung vom Reiseleiter einholen. Des Weiteren ist es verboten mit Nordkoreanern zu sprechen, wenn man dies doch tut, wird der Nordkoreaner strafrechtlich verfolgt. Bei der Ausreise werden Handys und Kameras noch einmal geprüft, nicht das man Bilder außer Landes bringt, die Nordkorea nicht so zeigen, wie die Nordkoreaner es gerne hätten.

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Geld ausgegangen?

Das ist in Nordkorea wirklich ein Problem. Normalerweise läuft der Bankenverkehr so: Ihr steckt eure Karte in einen Automaten und sagt dem wie viel Geld ihr abheben wollt. Der Automat baut eine Verbindung zu eurer Bank auf, mittels Telefon- oder Internetleitungen, und prüft, ob das geforderte Geld tatsächlich vorhanden ist. Da es in den Geschäften keine Leitungen gibt, die außerhalb des Landes führen, ist es nicht möglich Geld abzuheben. Aus dem gleichen Grund kann man auch nicht mit Kreditkarte zahlen. Man muss also alles Geld in bar mitnehmen, am besten in chinesische Yuan, damit man sie dann in nordkoreanische Won tauschen kann.

 

Südkoreanische Schauspieler in Nordkorea

Dies ist eine sehr bekannte Geschichte, die Nordkorea noch immer abstreitet. 1978 war die südkoreanische Schauspielerin Choi Eun-hee in Hong Kong und wurde nach Nordkorea entführt. Kim Jong-il war bekannt dafür, dass er Filme liebte, da es in Nordkorea aber anscheinend keine guten Schauspieler gab, hat er sie eben entführt. Ihr Ex-Mann und Produzent Shin Sang-ok flog ebenfalls nach Hong Kong um heraus zu finden, was passiert ist und wurde auch entführt. Jahrelang lebten beide in Nordkorea, ohne zu wissen, dass der jeweils andere auch dort ist. Sie heirateten wieder und lebten dann gemeinsam dort, bis ihnen 1986 bei den Filmfestspielen in Wien die Flucht gelang und sie nach Südkorea zurück kehren konnten.

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Sie waren nicht die einzigen Südkoreaner, die nach Nordkorea entführt wurden, bei Wikipedia gibt es dazu sogar eine eigene Seite. Es heißt dass ca 150.000-200.000 Südkoreaner gegen ihren Willen in Nordkorea festgehalten wurden.

 

Kim Jong-il – Präsident, Vater, Superheld

In der offiziellen Biografie des Diktatoren, die in Nordkorea erschienen ist, stand mitunter, dass er bereits mit drei Wochen laufen konnte. Darüber hinaus hat er 1500 Bücher geschrieben, war als junger Schüler schon so schlau, dass er seine Lehrer korrigiert hat und war so ein guter Golfspieler, dass er aufhörte mit dem Sport, weil er so gut war, dass er nicht mehr besser werden konnte. Als er das erste Mal Bowling gespielt haben soll, soll er ein Ergebnis von 300 (mehr geht nicht) erreicht haben. Was mich beeindruckt hat war die Fähigkeit das Wetter durch seine Gedanken zu beeinflussen. Und es wird gemunkelt, dass er mit 5 Jahren seinen Bruder ertränkt haben soll …

Ebenfalls hat er zwei Geburtsort – wie das geht?! Laut sowjetischen Aufzeichnungen war Kim Jong-il 1941 in Vyatskoye, während seine Eltern im Exil waren, geboren worden, allerdings war das für den zukünftigen nordkoreanischen Führer viel zu unspektakulär. Laut nordkoreanischen Angaben wurde er erst ein Jahr später geboren, in einem geheimen Militärlager in den Berg von Baekdu. In dieser Zeit war Korea noch von den Japanern besetzt. Die Geburt war jedoch prophezeit worden und wurde bestätigt durch ‚einen doppelten Regenbogen, der sich über den Himmel des Berges erstreckt und durch einen neuen Stern am Firmament‘.

 

Viele Wege führen nach Südkorea

Inzwischen wurden vier Tunnel entdeckt, die von Nordkorea weit rein nach Südkorea reichen. Als man den ersten Tunnel entdeckte, stritt die nordkoreanische Regierung ein militärisches Vorhaben ab – man habe nicht so weit graben wollen. Des Weiteren soll es sich bei den Tunneln um Kohleminen handeln, allerdings gibt es in dieser Region keine Kohle. Die Nordkoreaner sind jedoch kreativ, deswegen haben sie die Wände der Tunnel schwarz angemalt, um es wie Kohle aussehen zu lassen. Es werden 20 weitere Tunnel vermutet, die man bisher noch nicht entdeckt hat.

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Kim Jong-nam, der große Bruder

Kim Jong-nam ist der ältere Halbbruder von Kim Jong-un. Regulär sollte man denken, dass der ältere Bruder die Position des Staatschefs nach dem Tod von Kim Jong-il einnehmen sollte, wieso ist das nicht geschehen? Kim Jong-nam hat sich 2001 in eine für Nordkorea unangenehme Geschichte verstrickt. Er wurde dabei erwischt, wie er versuchte in Japan mit einem gefälschten dominikanischen Pass einzureisen. Der Name auf dem Pass war Chinesisch und bedeutet übersetzt ‚fettes Bier‘. Als man ihn fragte, wieso er das getan habe, gestand er, dass er nach Disneyland wollte.

Diese Geschichte führte dazu, dass er die Gunst seines Vaters verloren hat und er hat erreicht, was viele Nordkoreaner wollen – er wurde nach China ins Exil geschickt. Immer wieder lebt er in Macao mit seiner Familie, teilweise auch wieder mit gefälschten Pässen. 2010 wurde sein jüngerer Bruder offiziell als Nachfolger ernannt, da Kim Jong-nam auch kein großes Interesse daran hatte in die Fußstapfen seines Vaters zu treten. Nach dem Tod des Vaters kehrte er kurzweilig nach Nordkorea zurück, um seinem Vater die letzte Ehre zu erweisen, er blieb aber auch nicht bis zur Beerdigung.

Später sagte er in einem Interview, dass er damit rechnet, dass Kim Jong-un als Staatsoberhaupt versagen wird.

Auch der mittlere Bruder Kim Jong-chul soll nicht das Profil eines Führers haben, weshalb der 2. jüngste Brüder eingesetzt wurde. Der jüngste Bruder ist noch zu jung um für die Position in Frage zu kommen.

 

Wer bei der ganzen Familiensituation nicht durchblickt:

 

Kim Jong-il hatte eine Frau und (mindestens) drei Nebenfrauen. So sieht der Familienstammbaum aus:

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Die geheime Ehefrau

Über Ri Sol-ju ranken sich viele Geheimnisse. Seit 2012 ist sie offiziell die Ehefrau von Kim Jong-un, die beiden sollen sich aber schon länger als ein Jahrzehnt kennen. Viele glauben dass Ri Sol-ju nicht ihr richtiger Name ist, um die Spuren ihrer Vergangenheit zu verwischen. Sie soll in China Musik studiert haben und als Sängerin eines Orchesters auch in Übersee aufgetreten sein. Es ist bekannt, dass Kim Jong-il seinem Sohn verboten hat sich mit einer Sängerin zu treffen, die Beziehung wurde wohl auf Eis gelegt. Nun, da der Vater tot ist, hat Kim Jong-un Ri Sol-ju offiziell geheiratet und zeigt sie in der Öffentlichkeit.

2005 war sie sogar als Cheerleader nach Südkorea gereist, um dort an den Asia Athletic Championships teilzunehmen und hatte wohl gesagt, dass sobald Korea wieder vereint ist, sie bei südkoreanischen Lehrern unterrichtet werden möchte. Wir fragen uns nicht ernsthaft wieso Kim Jong-il gegen diese Verbindung war, oder?

Dann heißt es jedoch, dass die beiden schon seit 2009 verheiratet seien und Ri 2010 bereits ein Kind von ihm auf die Welt gebracht hat. 2012 gab es auch immer wieder Gerüchte, dass sie schwanger sei. Dennis Rodman, der erst kürzlich Nordkorea besucht hatte, teilte der Welt mit, das Ri ein gesundes Mädchen zur Welt gebracht haben soll. In den Medien in Nordkorea würde darüber nicht berichtet.

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Big Brother is watching

Jeder Haushalt in Nordkorea ist mit einem Radio ausgestattet, in dem ausschließlich der Staatssender programmiert ist. Die Geräte lassen sich nicht ausschalten, man kann sie nur leiser drehen, doch das Staatsradio läuft rund um die Uhr.

Wenn man sich Zugriff zu nicht staatlichen Fernseh- und Radiosender verschafft, wird das hart bestraft.

 

Geld wächst nicht auf Bäumen

In Nordkorea wird man vom Staat bezahlt. Ein durchschnittlicher Arbeiter verdient 2-3 Euro am Tag, wenn er noch einen Nebenjob hat ca. 8 Euro. Das ist nicht viel. Medizinische Versorgung und auch Schulen sind verfügbar, kosten jedoch extra Geld, was die meisten nicht haben. Aus diesem Grund gehen die meisten leider nicht zur Schule. Ein anderer Grund dafür ist, dass oft Schulklassen dazu gezwungen werden Dinge für den Staat herzustellen (Kinderarbeit), manche Eltern lassen deswegen mit Absicht ihre Kinder Zuhause und bestechen die Lehrer, dass sie es nicht melden.

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Schnipp schnapp – Haare ab

Die Nordkoreanische Regierung schreibt ihren Bürgern vor, welchen Haarschnitt sie tragen dürfen. Insgesamt gibt es 28 verschiedene Haarschnitte, alle anderen sind verboten. Ist eine Frau noch unverheiratet, muss sie ihre Haare kurz tragen. Wenn sie denn dann verheiratet ist, darf sie verschiedene Haarschnitte innerhalb der 28 aussuchen. Junge Männer sollten keine Haare tragen, die länger als 2 cm lang sind.

 

Militärstaat

Kaum in einem anderen Land ist der %-Anteil der Bevölkerung im Militär so hoch wie in Nordkorea. Für die meisten stellt die militärische Ausbildung die einzige Möglichkeit da ein halbwegs geregeltes Leben zu führen. Allein schon in Pyongyang sollen 1,2 Millionen Soldaten stationiert sein. Insgesamt sollen von den 24 Millionen Einwohnern Nordkoreas ca. 6 Millionen dem Militär angehören, was gut 25% der Bevölkerung ist. Zum Vergleich, in Deutschland leben 81 Millionen Menschen, davon sind gerade mal 250.000 aktiv im Militärdienst.

Nordkorea investiert ca. 1/3 des Staatsgeldes für das Militär, was uns zu folgendem Problem bringt:

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Wo kommt das Essen her?

Eine Statistik besagt, das ca. 6 Millionen Einwohner Nordkoreas Hunger leiden. Die komplette koreanische Halbinsel ist sehr gebirgig, in Nordkorea bestehen über 80% des Geländes aus Gebirge, die sich für den Anbau nicht eignen. Südkorea und China versorgen Nordkorea deshalb mit Reis, Getreide, Kimchi und anderen Lebensmitteln. Eigentlich ist es beeindruckend, dass nach allem, was Nordkorea Südkorea schon angetan oder gedroht hat, dass Südkorea dem Bruder im Norden noch immer mit Essen unterstützt, doch auch hier muss man deutlich machen, dass die nordkoreanische Bevölkerung an Hunger leidet und das sie nicht für die politische Situation zuständig ist.

In den 90er Jahren wurden die wenigen Ernteerträge durch Überschwemmungen zerstört. Damals starben rund 2 Millionen Menschen an der Hungersnot. Ebenfalls sind aus dieser Zeit einige Fälle von Kannibalismus in Nordkorea bekannt geworden.

Auf Grund der Hungersnöte und Mangel von Mineralien und Vitaminen, ist der durchschnittliche Nordkoreaner 2 cm kleiner als der durchschnittliche Südkoreaner. Oft wird auch berichtet, dass es völlig normal ist, dass Kinder Baumrinde essen, weil einfach nichts anderes da ist.

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(Das Bild zeigt ein schickes Restaurant, der Fotograf war der einzige Gast, da sich sonst niemand so ein Restaurant leisten kann)

Staatseinkommen

Nordkorea verdient einiges an Exportprodukten wie zum Beispiel gefälschte Medikamenten, Viagra, gefälschte Zigaretten und Falschgeld. Ebenfalls werden Waffen und Raketenteile an potentiell terroristische Staaten verkauft, um Geld einzunehmen.

 

Prozess gemacht

Das Rechtssystem in Nordkorea ist praktisch nicht existent. Man kann im Gefängnis landen, wenn man sich ein Zigarette aus einer Zeitung dreht, auf der Kim Il-sung (der erste nordkoreanische Diktator) abgebildet ist und die Gefängnisstrafen an sich sind völlig überzogen. Zwischen 150.000 und 200.000 Menschen leben in Gefangenenlager. Nur von einer Person ist bekannt, dass sie jemals aus so einem Lager geflohen ist. Shin Dong-hyuk wurde in so einem Lager geboren, in dem sein Vater lebte, da dessen Bruder während des Koreakriegs nach Südkorea geflohen war. Man sieht also wie banal das Rechtssystem ist. Nur zwei der Lager sind dafür vorgesehen die Insassen wieder zu entlassen, in den anderen Lagern sitzt man wortwörtlich lebenslänglich und die Strafe überträgt sich auf die Nachfahren.

Satellitenbilder und Berichte von Flüchtlingen haben bewiesen das Folterung, Sklavenarbeit, Vergewaltigung, Unterernährung und öffentliche Hinrichtungen in den Lagern an der Tagesordnung steht. Amnesty International teilte mit, dass ca. 40% der Insassen an Unterernährung sterben.

 

Flüchten ohne Abkürzungen

Wer aus Nordkorea flüchten will hat es nicht einfach. Die Grenze nach Süden ist so gut bewacht, dass der einzige Weg durch China führt. Oft landen die Flüchtlinge bei Menschenhändlern und Zuhältern. Sollten sie nach China flüchten können, ist Vorsicht geboten, denn wenn man sie erwischt, werden sie zurück nach Nordkorea ins Straflager geschickt. Dort werden sie gequält oder umgebracht. Es gibt eine christliche Hilfsorganisation in Südkorea, die nordkoreanischen Flüchtlingen hilft von China nach Südkorea zu fliehen. Hierzu dürfen sie keine offiziellen Straßen befahren und vor allem keine Grenzübergänge. Für die Flüchtlinge bedeutet das tagelanges Marschieren durch den Dschungel, immer in Angst von dem chinesischen Militär erwischt zu werden. Der Weg führt sie wochenlang quer durch China und durch Laos bis hin nach Thailand, da in Bangkok die einzige südkoreanische Botschaft ist, ist Nordkoreanern ein Einreisevisum für Südkorea ausstellt. Alle anderen asiatischen Länder liefern gefangene Flüchtlinge an Nordkorea aus. Nur ungefähr 1/3 der Flüchtlinge, die es bis nach China geschafft haben, schaffen es bis nach Südkorea. Dort kümmert sich die Organisation darum die Leute mental zu betreuen und ihnen beizubringen, wie man in der modernen Welt lebt.

Leider ist die Rate an Selbstmorde unter den Flüchtlingen in Südkorea doppelt so hoch, als die an sich schon hohe Selbstmordrate in Südkorea.

 

Weitere Fakten:

– Marjiuana ist in Nordkorea legal

– In den nordkoreanischen Propagandafilmen wird Südkorea dargestellt, als ginge es den Menschen dort viel schlechter als in Nordkorea

– Nur Offiziere und Staatsangestellte dürfen ein Auto besitzen

– Oft haben die Haushalte nur für wenige Stunden am Tag Strom zur Verfügung

– Schüler müssen ihre eigenen Stühle und Tische für die Schule selbst herstellen

– In Nordkorea gibt es keine Religionsfreiheit

– Kim Il-sung liegt seit seinem Tod 1994 noch immer einbalsamiert in Pyongyang

– Ebenso liegt Kim Jong-il in einem Glassarg in Pyongyang

– Flüchtlinge aus Nordkorea vergleichen es oft mit George Orwells Buch „1984“, ein Intervieweter sagte „In 1984 heißt es, dass die einzige Farbe, die man sieht, die auf den Staatsplakaten ist – so ist es in Nordkorea“

– Kaum einer in Nordkorea weiß, dass schon mal Menschen auf dem Mond waren (oder zumindest so getan haben^^)

– Kim Jong-il soll Schuhlifts getragen haben, um größer zu sein

– Wenn man nach Pyongyang reist, ist das erste was man tun muss eine Blume auf die Statue ‚des großen Führers‘ zu legen

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Wie ihr seht ist Nordkorea seinem Bruder im Süden doch recht fremd. Viele Sachen sind einfach lustig – wie angeblichen Kohleminen, doch vieles ist bestürzend und macht mich traurig.

 

 

Quellen: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10

Annyong!

Vielen Dank, dass du auf meiner Seite gelandet bist. Schaue dich ruhig um, es gibt viel zu entdecken. (◕‿◕✿)

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4 Responses so far.

  1. Rita sagt:

    Grausamkeit kennt keine Grenzen ….
    Ich bin sprachlos! Ich wusste zwar das dort die Situation heikel ist aber sowas ist unbeschreiblich …..

  2. Marina sagt:

    Wow, das ist wirklich schlimm, wirklich, wirklich schlimm. Ich frage mich bei sowas immer wie die Welt zuschauen kann und nichts macht. Ich weiss, man kann sich nicht einfach in die Belange eines anderes Landes einmischen ~ zumindest nicht, wenn kein Eigeninteresse besteht ~ aber trotzdem, sowas ist furchtbar!!! :(

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