1 IN A MILLION

"Ein verrücktes Jahr" hat die Grenze der 1 MILLIONEN Wörter geknackt! Wahnsinn! Für mich selbst fast unbegreiflch. Eine Millionen Wörter müssen erst einmal geschrieben werden, doch gibt es natürlich diejenigen, die tatsächlich eine Millionen Wörter gelesen haben. Vielen Dank also an all meine Leser! :o) Ihr seid die Besten!

Neu geordnet

Im Menüpunkt "Ein verrücktes Jahr" findet ihr nun die Unterteilung von 30 Tagen - damit das Suchen einfacher fällt :o) Ich musste zwar in alle Kapitel rein und sie neu anordnen, doch ich denke, dass es so übersichtlicher ist und ihr euch besser zurechtfindet :o)

Liebe nach Vertrag

Meine neue Geschichte steht in den Startlöchern! Bald wird es los gehen mit "Liebe nach Vertrag"!

Mia hatte sich den Wecker etwas früher gestellt, aus mehreren Gründen:

1. Wollte sie nicht dass Kyuhyun sie bei Leeteuk erwischte
2. Musste sie sich eine Ausrede einfallen lassen, wieso sie so lange bei JJ gewesen ist
3. Wollte sie die Wohnung kontrollieren, dass wenn das Kamerateam kam, alles aufgeräumt war

Siwon saß aber auch schon in der Küche und trank einen Kaffee.
„Good morning“, sagte sie und setzte sich dazu. Das Joggen müsste heute wohl auch ausfallen. Die Stylisten würden einen Anfall bekommen, wenn sie verschwitzt nach Hause kamen, kurz bevor gedreht wurde.
„Good morning“, erwiderte er lächelnd und sie setzte sich dazu.
„Is he pissed?“
Sie musste einfach fragen um sich emotional darauf einzustellen.
„He was angry, yes, but have you seen your video?“
Mia zog die Augenbrauen zusammen, war das jetzt schon draußen? Sofort schnappte sie sich ihren Laptop, der noch im Wohnzimmer stand und schaute nach. Der Reporter hatte ein Video auf Youtube reingestellt, das aus 3 Teilen a 10 Minuten bestand.
„Alright, I’m gonna need at least 5 cigarettes while watching this.” Damit stand sie auf und ging auf den Balkon. Man hatte das Video zusammen geschnitten. Es zeigte sie Jaejoong singend in der Küche stand und ihr etwas zu essen machte, dann wie sie zusammen eine Zigarette rauchten und sich dann in die Hängematte legten. Sie waren wirklich am Kuscheln gewesen und Mia bekam eine Gänsehaut. Es zeigte sie wie aus der Hängematte gefallen waren und dann schliefen, dann wieder wie sie Backgammon spielten und sich einen Film anguckten. Mia schaute erstaunt als sie Yunho entdeckt – war der da gewesen? Was sie alles verpasst hatte! Das Video hatte Tausende von Kommentaren und Mia überflog nur ein paar. Es reichte von ‚They are so cute together‘ bis zu ‚She’s a total bitch‘. Seufzend klappte sie den Laptop zu und ging zu Siwon. Sungmin, Donghae, Kibum und Ryeowook waren auch alle wach und wechselten sich im Bad ab. Irgendwann tauchten dann auch die anderen auf. Kyuhyun wirkte sehr reserviert und setzte sich an das andere Ende vom Tisch, gerade als sie aufstehen wollte um mit ihm zu sprechen, klingelte es an der Tür und die Stylisten kamen. Da sie auch vor der Kamera stehen würde, wurde sie auch gestylt.
Als alle fertig waren, alle Blenden aufgebaut waren und die drei Moderatoren eingetroffen waren, ging es los. Die eine Moderatorin schnappte sich Mia und man drehte mit ihr in ihrem Zimmer.

Hallo Mia, heute dreht sich alles um Super Junior. Da du als Assistentin mit ihnen wohnst, gibt es einige Fragen der Fans an dich, bereit?“ Fröhlich lächelte die junge Frau sie an.
„Ich hoffe dass ich alle Fragen beantworten kann“, erwiderte sie grinsend und zog die Augenbrauen hoch, wer wusste schon was für Fragen auf sie zukommen würden.
„Du bist nun seit sechs Wochen bei Super Junior, was wusstest du vorher über die Gruppe?“, fragte die Moderatorin.
„Nicht viel. Ich kannte die Musik und habe mich bevor ich nach Korea kam über sie informiert, doch es ist anders etwas auf Facebook zu lesen oder sie persönlich kennen zu lernen.“
„Welchen Eindruck hattest du am Anfang?“

Mia grübelte kurz, an diesem ersten Tag hatte sie nicht viel gedacht, sie war einfach overloaded gewesen und müde – deswegen war sie ja auch bei Sukira eingeschlafen.

„Ich hatte den Eindruck, dass sie mich unheimlich freundlich aufgenommen haben, freundlicher als ich es erwartet hätte. Sie haben mir alles gezeigt und gaben mir Zeit mich an die neue Situation zu gewöhnen.“
„Und wie war das am Anfang mit so vielen Männern zusammen zu wohnen?“

Mia lachte kurz.
„Komisch. Anfangs habe ich bei Leeteuk, Eunhyuk, Donghae und Kyuhyun gewohnt, später dann bei den anderen Mitgliedern. Somit waren es am Anfang nicht so viele Männer, doch es ist schon etwas komisch gewesen.“
„Und jetzt, fühlst du dich wohl?“
„Ja, total. Sie sind toll, mal abgesehen davon sind wir so gut wie nie zu Hause. Es ist also gar nicht so kompliziert.“
„Wer ist morgens der Erste der wach ist?“,
wollte die Moderatorin wissen.
„Siwon, er geht morgens immer joggen.“ Mia vermied es zu sagen, dass sie auch mit ihm joggen ging, schlimm genug dass sie bei ihnen wohnte, aber sie wollte es sich mit den E.L.F.s ja nicht ganz verscherzen.
„Hat man denn überhaupt seine Ruhe, wenn man mit so vielen Leuten zusammen wohnt?“
Jetzt musste Mia etwas grübeln um es nicht falsch auszudrücken.
„Eigentlich schon. Viele ziehen sich in ihr Zimmer zurück, wenn sie allein sein wollen, Lieder schreiben, mit Freunden telefonieren oder einfach mal abschalten wollen. Ich sitze gerne bei Leeteuk, wenn er in seinem Zimmer Songs schreibt, weil man mich dann auch in Ruhe lässt um ihn nicht zu stören. Er ist mein Freaky Fred“, erzählte sie lachend und die Moderatorin erklärte das ‚Freaky Fred‘ ein Charakter aus Stephanie Meyers Eclipse Zusatzbuch war, ein Vampir mit dem niemand etwas zu tun haben wollte und bei dem sich Bree immer versteckte um auch in Ruhe gelassen zu werden.

Würdest du lieber alleine wohnen oder weiterhin hier, wenn man dir die Wahl geben würde?“
Zwangsläufig musste Mia an ihr Horror-Drama denken und überlegte sich, was sie tun würde, wenn sie plötzlich alleine wohnen würde?
„Hier mit den anderen. Ich mag es im Moment nicht alleine zu sein.“ Das war noch nicht mal gelogen.
„Mit wem verbringst du die meiste Freizeit?“
Oh je, wie sollte man auf solche Fragen gefasst sein.
„Ich versuche mit jedem Zeit zu verbringen, was nicht immer einfach ist, aber ich will niemanden vernachlässigen. Wirklich viel Freizeit haben wir auch nicht … aber ich würde sagen mit Eunhyuk und Leeteuk.“
Im Prinzip verbrachte sie mit allen viel Zeit, Kyuhyun, Donghae und Siwon ganz vorne mit dabei.
„Was ist das peinlichste was dir vor den Jungs passiert ist?“
Mia überlegte… das Peinlichste … hmmm.. doch dann kam es ihr in den Sinn und schlagartig muss sie hochrot angelaufen sein, weil die Moderatorin anfing zu lachen.
„Nein, das kann ich nicht sagen.“ Ihr Blick wisch der Kamera aus. Die Moderatorin fand sich nicht so einfach damit ab und sagte dem Kameramann dass er ihr folgen sollte. Was hatte sie vor? Ganze einfach, sie suchte sich einfach jemanden der ihr die Frage beantworten konnte. Eunhyuk saß gerade vor dem Computer als die drei in sein Zimmer rein platzten und die Moderatorin ihn fragte, was das Peinlichste war, was Mia passiert ist und über das sie nicht reden wollte. Eunhyuk fing sofort an zu lachen und Mia stand nur daneben, überlegte ob es ihr Image zuließ, dass sie sich auf ihn stürzte oder dass sie ihm einfach verbieten durfte darüber zu reden.

Please …Hyukie … don’t ….“
Sie setzte einen Dackelblick auf, doch es half nichts.
„Sie ist mal ins Bad reingeplatzt als Donghae noch drin war – nackt!“
Die Moderatorin bekam große Augen und fing dann an zu lachen. Das Interview vorbei und Mia verzog sich in ihr Zimmer um sich wieder zu beruhigen. Ein paar Minuten später kam Kyuhyun zu ihr und schloss ihre Tür ab, schloss die Vorhänge und setzte sich dann zu ihr.
„Hey Babe …“
Sie nahm seine Hand, doch er reagiert nicht wirklich darauf.
„Du und Jaejoong seht fast aus als seid ihr … verliebt.“
Er hörte sich so unheimlich verletzt an das Mias Alarmglocken sofort los gingen.
„Sind wir nicht. Wir fangen an uns zu verstehen, als Freunde, nicht als Paar. I was really tired yesterday, so we’ve been hugging a lot…“ Im Endeffekt hatte er sie nur einmal geküsst, das ist weniger als sonst und doch machte sich Kyu Gedanken, vielleicht gerade deswegen?
„Aber wir kuscheln nie so.“
„Weil wir keine Zeit haben. Don’t you think I wouldn’t like to spend a whole day with you, but how could we? Since my birthday we had no night for us alone, neither a day.“
Wenn sie so drüber nachdachte was das wirklich ganz schön wenig Zeit miteinander hatten. Es machte sie traurig, denn sie bekam das Gefühl nicht los, dass sie sich voneinander entfernten. Kyuhyun drückte sie auf ihr Bett und legte sich auf sie, küsste sie grob.
„Sleep with me…“, flüsterte er.
„Kyu wir haben ein Kamerateam im Haus …“ Ist ja nicht so dass sie nicht wollte.
„Mir egal.“ Wieder küsste er sie und begann mit seinen Händen unter ihren Pullover zu gehen. Mia schubste ihn leicht, aber bestimmend weg. Es war einfach unvernünftig und sie mussten nicht etwas riskieren, für etwas, was auch bis heute Abend warten konnte. Kyuhyun sah das wohl etwas anderes und schnaufte genervt, stand ohne einen Ton auf und ging aus dem Zimmer. Zumindest schmiss der die Tür nichts ins Schloss, auch wenn Mia der Meinung war, dass er nicht der Typ für so etwas war. Irgendwie bekam sie schon wieder Kopfschmerzen, wieso nur? Sie ging auf ihren Balkon und traf auf Donghae, der auf Eunhyuks und Leeteuks Seite stand.
Sie schauten sich nur an für einen Moment.
„Hey“, sagte er und begann zu lächeln.
„Hey“, erwiderte die junge Frau und ging zu ihm.
„Ich mag es nicht wenn du rauchst“, meinte er.
„Ich auch nicht, aber wenn der Typ mich immer stresst kann ich nichts dagegen tun.“
„Welcher Typ? Jaejoong?“
„Kyuhyun.“
Donghae stutzte, dass hörte sich irgendwie nicht richtig an. Sollte nicht Jaejoong sie nerven?
„Was ist los?”
„Er ist eifersüchtig
and thinks we need to spend more time together – which is true aber was soll ich tun?“
Das Zweisprachengerede irritierte ihn kurz.
„Weißt du was lustig ist? Das wir das Zeitproblem normalerweise immer von unseren Freundinnen hören, bei euch ist es umgekehrt“, sagte er schmunzelnd und fragte sich woran es liegen könnte.
„Ich wünschte ich könnte ihn einfach lieben, doch er macht es mir nicht leicht.“
Dieser Satz war so ehrlich, dass er Mia weh tat. Kyuhyun war toll, meistens. Sie erinnerte sich wie er ihr vor gemacht hatte, dass sie sich im Video küssen mussten und er ‚nur‘ üben wollte. Wie er versuchte hatte sich bei Kangins Geburtstagsfeier dafür zu entschuldigen und ihr den Schlüssel geschenkt hatte. Er war so süß gewesen, romantisch. Wie er sie in das Shibuya in Tokyo geschleppt hatte. Doch eines fiel Mia auf: Zu jeder guten Erinnerung gab es eine Schlechte. Das Desaster beim Videodreht und zu was er sie getrieben hatte, nachts … mit Yunho … der Streit in Tokyo, der Streit in Beijing. Mia war harmoniebedürftig. Es stimmt, dass sie keinem Streit aus dem Weg ging und meistens noch fünf Mal hinterher trat, wenn jemand schon am Boden lag, aber in ihrer Beziehung wollte sie Harmonie und keinen ständigen Streit. Dachte sie, dass er ihr nicht zuhörte? Oder dachte sie, dass er sie nicht verstehen würde?
Donghae beobachtete nur den Wechsel ihrer Gesichtsausdrücke und fragte sich an was sie gerade dachte.
„Wieso ist es so einfach mit dir zu reden?“ Mia schaute ihn komplett fragend an, als wüsste er wieso.
„Das frage ich mich auch.“ Irgendetwas war an der Gesamtsituation falsch, Donghae konnte es nur nicht auf den Punkt bringen. Er durfte, konnte und wollte Kyuhyun nicht seine Freundin ausspannen. Vor allem nicht wenn sie ihm eigentlich einen Korb gegeben hatte und er selbst eine Freundin hatte. Wo war die eigentlich? Donghae grübelte kurz und beschloss Sun zu schreiben.
Heechul klopfte an die Fensterscheibe und winkte Mia. Stimmt, da war ja was. Heechuls Radiosendung, die er für das nächste halbe Jahr immer sonntags Nachmittag hatte. Heute waren 4Minute eingeladen und Mia freute sich riesig. Die Musik der Mädels war toll und zumindest wäre Mia für zwei Stunden abgelenkt.
Sie suchte Leeteuk und fand ihn ihm Wohnzimmer, im Gespräch mit Yesung.
„Leeteuk, ich gehe nun mit Heechul. Denk bitte daran alle um 17 Uhr rauszuwerfen. Big Mike kommt und holt euch für die Show ab. Versucht bitte noch ein wenig zu lernen um euch nicht zu blamieren. Oh und ich habe Essen für um 16 Uhr bestellt, es muss nur jemand die Tür auf machen“, ratterte sie runter. Yesung und Leeteuk zogen beide die Stirn hoch und schauten sich an.
„Was ist mit den Showoutfits?“, fragte Yesung, eigentlich ironisch gemeint, denn Mia schien ein absoluter Kontrollfreak zu sein. „Die sind schon beim Sender. Ich denke dass Heechul du ich vor euch da sind, wenn nicht: überall stehen eure Namen dran“, erklärte Mia und die beiden Sänger mussten sich auf die Backe beißen um nicht zu lachen.
„Treten wir auch auf?“, fragte Leeteuk gespielt verwirrt.
„Nein, heute müsst ihr NUR schlau sein“, sagte sie ihn einem leicht gezickten Unterton. Leeteuk und Yesung tauschten einen Blick aus.
„Ja, ich weiß, dass ist das Problem, singen könnt ihr ja….“ Mia versuchte ein Grinsen zu unterdrücken, doch Leeteuk schaute sie verdattert an.
„Willst du damit sagen das wir … wir … doof sind?!“
„Quatsch.“ Damit gab sie ihm einen Kuss auf die Stirn, drehte sich um und verließ mich Heechul das Haus.
Die Radiosendung war super. Heechul strotzt ja sonst nur so vor Selbstbewusstsein, aber die Mädels schafften es wirklich ihn klein zu bekommen und am Ende wehrte er sich nicht mehr. Im Radio annoncierte er, dass er 4 Minute nie wieder einladen würde, lachte aber herzlich dabei. Ja, ja, das Leben war ein Geben und Nehmen. Mia hatte bisher noch nichts gefunden, mit dem sich Heechul ärgern ließe, er hingegen war ganz schön frech und direkt und es machte ihr Spaß zu sehen, dass auch er mal sein Fett abbekam.
Wie sie gedacht hatte, kam sie mit Heechul etwas früher bei dem Studio an. SHINee waren schon da und begrüßten die beiden fröhlich. Nur kurz später kamen die anderen und Eunhyuk und Donghae scheuchten die SHINee Mitglieder zurück in ihre Kabine.
„Ja, ja, jetzt könnt ihr noch so reden, ich bin gespannt wie es euch gefällt wenn wir unseren Gewinn einlösen!“, rief Jonghyun und verschwand hinter der Tür, weil Shindong einen Schuh warf.
„Gewinn?“, fragte Mia, die neben Big Mike stand.
„They got some side bet going on“, sagte der Security.
„About what?“
„Got no idea.“ Er hob die Augenbrauen und fragte sich, ob er es wissen wollte. Leider ließ sich das wohl nicht vermeiden. Leeteuk, Siwon, Sungmin, Donghae und Kyuhyun würden gegen die fünf SHINee-Boys antreten, doch der Rest war zum Anfeuern gekommen. Bevor die Show anfing lernten die anderen fleißig und Mia wunderte sich schon. Sie nahmen so Sendungen doch immer recht locker und es beunruhigte sie, dass sie so lernten.

Die Show fing an und der Moderator stellte die einzelnen Kategorien vor: Wissen, Geschicklichkeit, Logisches Denken, Physik, Mathematik und Englisch. Mia wurde schlagartig schlecht. Eunhyuk sah ihren Blick und tätschelte ihren Rücken. Viele der Tests erinnerten Mia an einen Eignungstest der Polizei. Sie schlugen sich nicht schlecht, doch irgendwann waren SHINee in Führung. Um so verbissener versuchten sich ihre Welpen an den einzelnen Übungen, Buchstaben zuordnen, Unregelmäßigkeiten finden, physikalische Logik. SHINee hingegen ärgerten SuJu, was es alles nur noch schlimmer machte.
„Hyukie, will ich wissen um was ihr gewettet habt?“, fragte sie als sie zusah wie SuJu den Arsch von den Kleinen aufgerissen bekam. Am Ende müssten sie 3 Wochen in pinkem Latex rumlaufen – wie sollte sie das Kim erklären? Wobei der Gedanke recht amüsant war. Super Junior gingen kurzzeitig dann doch in Führung – dank Siwons Englischkenntnissen – wurden dann auf den letzten Metern von SHINee aber überholt. Die Freude war auf der einen Seite so groß, wie die Trauer auf der anderen Seite. Mia hatte ihre Welpen selten so niedergeschlagen gesehen. SHINee freute sich riesig und Mia wusste dass es wegen der Seitenwette war und weniger wegen der Show. Der Moderator dachte allerdings dass es ihnen nur ums Gewinnen ging.
Jetzt war sie wirklich gespannt.
Hinter der Bühne hatte Mia Getränke hingestellt und etwas Obst, dass sie mal in etwas reinbeißen konnten. Leeteuk kam als Erster an ihr vorbei.
„Hey baby, don’t be sad. What have you lost anyway?“ Ihre Hand legte sich auf seine Wange und streichelte sie. Leeteuk ließ traurig die Schultern hängen.
„You“, antwortete er.
„WHAT?!“ Mia verzog das Gesicht, wie meinte er das?!
In diesem Moment kamen die Jungs von SHINee angejumpt und schnappten sich etwas zu trinken.
„Willkommen im Team“, sagte Onew strahlend.
„Das wird sicher witzig!“, fügte Key hinzu und ging ebenfalls an ihr vorbei.
„Das ist unsere Adresse.“ Jonghyun reichte ihr einen Zettel und gab ihr einen Kuss auf die Wange.
„Morgen früh, 8 Uhr bitte“, ergänzte Minho.
„Wir werden nett zu dir sein, versprochen“, beendete Taemin die Parade und hinterließ eine komplett perplexe Mia zurück, die einfach nur vor sich hin starrte. Etwa 23 Sekunden. Dann drehte sie sich zu ihren Welpen um. Gut, sie war vorher ja auch schon mal sauer auf den ein oder anderen gewesen, aber ‚so‘ sauer noch nicht. Sie sahen es an ihrem Blick und wischen einen Schritt zurück.
„Ihr habt MICH verwettet?!“
Und auf einmal mussten alle gleichzeitig was sagen und redeten durcheinander.
„RUHE!“, donnerte es und alle schlossen den Mund. Mia atmete tief durch, verschränkte die Arme und deutete auf Eunhyuk.
„Du erklärst.“
Alle schauten zu Hyukie und der wiederum zu Mia.
„Also es war so … wir machen das meistens so, mit Seitenwetten um …Dinge…“ Allein schon das Wort ‚Ding‘ hätte er nicht benutzen dürfen, wenn es in der gleichen Bedeutung zu Mia stand. Sie zog die Augenbrauen hoch.
„Auf jeden Fall sagte Jonghyun dass wenn wir gewinnen, sie zwei Wochen alles, ALLES für uns tun würden. Ich mein alles. Wir fragten was sie als Gegenleistung wollten und sie sagten eine Woche mit dir. Anfangs wollten wir nicht, doch dann haben sie uns provoziert und Leeteuk stimmte zu.“ Eunhyuks Betonung lag auf Leeteuk und Mias Blick schnellte zu dem Bandleader.
„Mia, wir haben nicht gedacht das wir verlieren, es war zu verlockend“, entschuldigend hob er die Arme, bereit für eine Umarmung – darauf konnte er aber lange warten.
„Wisst ihr, SHINee verwetten wenigstens sich selbst, jemand anderes zu verwetten ist … Menschenhandel!“, beschwerte sich.
„Komm schon, so schlimm ist das doch gar nicht, die Jungs sind wirklich nett“, warf Shindong ein.
„Es ist doch nur eine Woche“, meinte Heechul und Mia fragte sich, wie nah sie diesen Typen wirklich stand, wenn sie Mia so einfach verwetteten und so taten, als sei das alles normal. Mia atmete tief durch und schnappte sich ihre Handtasche.
„Wo gehst du hin?“, fragte Donghae unsicher.
„Home. Since I got nothing to do until tomorrow 8 AM….“
„Was ist mit uns?“
„Oh, ask your assistant, he’ll tell you how to get home“, antwortete sie ihm. Donghaes Mund hing offen, als wollte er etwas sagen, aber er fand einfach nicht die richtigen Worte. Sie drehte sich um und verließ das Studio.
„Sie kriegt sich schon wieder ein“, meinte Kyuhyun ruhig und erntete einen verständnislosen Blick von Hae.
„Hallo?!“
„Lass sie in Ruhe bis sie sich beruhigt hat“,
sagte er und setzte sie Kopfhörer auf. Alle schaute ihn an, fragten sich, ob es sein Ernst war. Zur Not, ja.

Mia hingegen fuhr nach Hause und ging in ihr Zimmer. Sie setzte sich hin, wütend und wusste nicht was sie tun sollte. Ganz schlecht. Wenn Mia nicht wusste was sie tun sollte, neigte sie zu jähzornigen Übertreibungen, die durch Trotzigkeit gebündelt wurden. Man hätte einen Countdown einschalten können, dann sprang sie auf und fing an ein paar Sachen zusammen zu packen. Sie nahm den kleinen Koffer, denn sie auch für Kurztrips benutzte und packte Klamotten und alle das ein, was sie brauchte, um eine Woche in der Wildnis zu überleben. Wenn sie nicht SuJus Assistentin war, hatte sie auch nicht hier zu wohnen. Punkt. Mia konnte extrem trotzig sein. Nach 20 Minuten war sie fertig, schnappte sich ihren Reiseführer, suchte raus, was sie im Kopf hatte, nahm den Hasenkäfig und verließ die Wohnung ohne auch nur einmal zurück zu schauen. Sehr theatralisch, schade dass niemand da war um es zu sehen.
Sie rief sich ein Taxi und zeigte dem Fahrer die Adresse aus dem Reiseführer. Sie musste wirtschaftlich denken, ein Fünfsterne Hotel konnte sie sich nicht leisten. Was heißt nicht leisten? Sie wollte ihren Eltern nur nicht die komische Kreditkartenabrechnung erklären müssen. Also musste etwas Einfacheres her. Das Zauberwort: Hanok-Dorf. Es gab in Seoul ein paar dieser traditionellen Unterkünfte. Einfach, sauber, günstig. Mia war eh den ganzen Tag unterwegs.
Sie stieg aus dem Taxi und klopfte an der Tür. Eine ältere Dame machte ihr auf und musste erst mal hochschauen. Da stand sie, gestylt, in Tommy Hilfiger gekleidet, mit Samsonite Koffer und Karen Ly bewaffnet – was hatte die hier zu suchen?!
„Guten Tag, ich wollte fragen ob Sie mir ein Zimmer vermieten könnten für eine Woche.“
Mia verbeugte sich höflich. Die Frau schaute zu Mia, auf die Sachen, zum Hasenkäfig und stand kurz davor sie weg zu jagen. Dann dachte sie weiter. Was war mit diesem Mädchen passiert um hier abends um 9 Uhr nach einem Zimmer zu fragen?
Zehn Minuten später stand Mia in ihrem kleinen, süßen Zimmer mit Fußbodenheizung. Die Hausdame wies sie extra darauf hin die Kaninchen nicht auf den Boden zu stellen, also stellte Mia den Käfig auf den Tisch. Sie baute ihren Laptop auf, steckte ihren Internetstick ein und checkte die Mails – was wollte sie eigentlich checken? Sollte sich sonst wer darum kümmern. Ne, dass konnte sie nicht machen und das wusste sie. Also machte sie das Nötigste.

Zur gleichen Zeit etwas drei Kilometer weiter östlich.
„Oh-oh.“
Siwon stand in Mias Zimmer und einige Indizien sprachen dafür das etwas nicht in Ordnung war: Der Hasenkäfig fehlte, ihr Laptop und nach einem Blick in die Kommode auch einige Klamotten.
„Oh-oh?“ Sungmin steckte seinen Kopf in das Zimmer und schaute sich fragend um. Auf den zweiten Blick begriff er was los war.
„Oh-oh“, stimmte er mit ein und schaute traurig zu Siwon, der nur da stand und mit den Schultern zucken konnte.
Schnell sprach sie die Nachricht rum und Leeteuk und Eunhyuk die gerade bei KBS im Studio saßen und Sukira moderierten starrten fassungslos auf ihre Handys, als Siwon eine Rundmail schickte. Natürlich hatte Siwon versucht Mia zu erreichen, keine Chance. Mia hatte einen Bachelor in konstruktiver Ignoranz. Eunhyuk gab sofort eine Suchmeldung über’s Radio durch um Mia zu finden. Dazu kam das Ryeowook fleißig am twittern war – auch das ignorierte sie. Nach gut einer Stunde twitterte sie aber zumindest mal ‚I’m fine‘ und damit hatte es sich dann auch wieder erledigt. Innerhalb einer Stunde hatte sie 78 Anrufe in Abwesenheit und 54 SMS. Genervt schaute sie auf ihr I Phone als eine Nachricht von Jaejoong aufplopte. ‚Answer the phone, I am your boyfriend‘. Kaum hatte sie die Nachricht zu Ende gelesen rief er an. Genervt rollte sie die Augen und ging ran.
„What’cha want – 5 words or less.“
„Where the hell are you?“ Das waren in der Tat nur fünf Wörter, Mia war beeindruckt.
„I am in my room.“
“Und dein Zimmer ist wo?”
Mia antwortete nicht.
„Hör mir mal zu, ich habe dich nicht versteigert, also sei nicht sauer auf mich.“
Er hatte ja Recht, aber Mia wollte halt grad mit niemanden reden.
„Hey I call you later.”
“Wait ..” Da hatte sie schon aufgelegt.
Zwanzig Minuten später klingelte es bei der alten Dame wieder an der Tür und diesmal standen zwei junge Männer davor. Sie fragten nach einer Europäerin und die Hausdame fragte sich wer als nächstes kommen würde.
Mia saß im Schneidersitz auf dem Boden, hatte ihren Laptop auf dem Schoß und ihre Kopfhörer auf als sich die Tür zur Seite schob und Yunho und Jaejoong vor ihr standen.
„Okay how the heck did you find me?!“, fragte sie wirklich angeranzt, weil sie doch einfach nur mal ihre Ruhe haben wollte. Jaejoong schüttelte sein I Phone.
„Ich habe dir eine Softeware runtergeladen, die unsere Telefone verbindet.“
Sie schaute ihn kurz an, schielte auf ihr Telefon, dass konnte das?
„Wann hast du das gemacht?“
„Gestern als du geschlafen hast – ich hatte also unendlich viel Zeit.“

Mia war beeindruckt und zog die Augenbrauen hoch.
„Süße, wieso sagst du denn nichts?“ Yunho schob sich an Jaejoong vorbei und setzte sich zu ihr.
„Ich will doch nur mal alleine sein.“ Es war deprimierend.
„Aber ehrlich, Hanok?“ Jaejoong schaute sich skeptisch um und bekam von Yunho einen finsteren Blick, der sagte ‚Nicht hilfreich‘.
„Hey, du kannst auch bei uns schlafen. Ich habe ein Gästezimmer“, meinte Yunho ruhig und war wirklich süß.
„Und ich habe eine Couch auf der du schlafen kannst“, bot JJ an und erntete wieder einen finsteren Blick von Yunho. Mia wusste gar nicht was die hatten, so übel war es doch gar nicht … gut in drei Tagen würde ihr der Rücken weh tun, aber hey, dann hatte sie wenigstens eine Ausrede um wieder zur Massage zu gehen.
„Na komm, du bleibst bei mir und wenn du wieder nach Hause willst, dann fahr ich dich, hm?“
Yunho schaute sie an und lächelte. Ihr Blick ging zwischen Yunho und Jaejoong hin und her. Eine schlechte Alternative war es nicht, sie hatten tolle Wohnungen und bequeme Betten – zumindest wusste sie das bei dem einen. Aber Yunho? So sauer wie sie im Moment war – vor allem darüber dass keiner der 78 verpassten Anrufe von Kyuhyun war. Das war typisch Frau, sie wollte nicht angerufen werden, außer von der richtigen Person und dabei war Kyuhyun der einzige, der das tat, was Mia wollte: Sie in Ruhe lassen. Männer konnten machen was sie wollten, es war immer das Falsche. Auf jeden Fall war Mia im Moment so sauer, dass sie Angst hatte Blödsinn mit Yunho zu machen. Jaejoongs Sandwiches waren toll. Zumal Jaejoong ihr offizieller Freund war, wie sollte sie es der Presse erklären, dass sie sich morgens aus Yunhos Wohnung schlich? Noch einen Skandal brauchte sie wirklich nicht. Yunho schaute sie immer noch so unschuldig an.
„Ich möchte zu Jaejoong.“
Das brachte nun beide Sänger aus dem Konzept. Sie schauten sich zuerst an und dann Mia.
„Sicher?“, fragten sie gleichzeitig. Mia verstand gar nicht wo das Problem war, allein von der Logik war es am … logischsten.
„Ja.“
„Alles klar, dann raus hier. Nimmst du den Koffer, ich nehme Bumpkin und Pancakes.“
Jaejoong ging auf den Hasenkäfig zu als er Yunhos Blick auffing.
„Schau nicht so, die heißen so“, sagte er verteidigend und Yunho fing an zu lachen. Und so zog Mia wieder aus. Sie entschuldigte sich bei der Hausdame für die Umstände, die sie ihr bereitet hatte und stieg zu Jaejoong ins Auto. Sie setzten Yunho auf den Weg nach Hause ab.
„Wenn irgendwas ist, ruf mich an, okay?“ Yunho drückte sie und brachte Mia sogar zum lächeln.

Bei Jaejoong angekommen stellte er den Hasenkäfig in den Wintergarten und Mia gab den beiden etwas zu trinken.
Ihre Blicke trafen sich.
„Ich schlaf auf der Couch“, sagten sie beide gleichzeitig und fingen an zu lachen.
„Nein, ich schlafe auf der Couch, ich mache bereits jetzt zu viele Umstände“, meinte sie lächelnd.
„Du musst nicht …“
„It’s okay, really.“
Okay, wenn sie es sagte, JJ würde sich heute nicht mit ihr anlegen.
„Also ich gehe schlafen, wenn du duschen willst … du weißt ja wo das Bad ist.“
„Was ist mit den Kameras?“,
erkundige Mia sich und schaute sich um.
„Ach, die wurden heute von den Securitys gefunden“, antwortete er grinsend und ging dann ins Schlafzimmer. Einen Moment blieb Mia unsicher stehen, sie war noch viel zu aufgedreht und wenn sie sich jetzt hinsetzte und nachdachte, würde sie sich total in die Sache rein steigern und sich einreden, dass die Welpen sie los werden wollten, dass sie Mia gar nicht mochten und sich eigentlich freuten dass sie weg war. Blödsinn. Allein schon wenn Mia auf ihr Telefon schaute wusste sie dass es nicht wahr war. Unzählige Emails, SMS und Anrufe in Abwesenheit zeigte zumindest dass es nicht spurlos an ihnen vorbei gegangen war. Doch es war ruhig geworden, was war los? Yunho hatte Leeteuk angerufen und Entwarnung gegeben, doch das wusste Mia ja nicht.
Gut, also Nachdenken war schlecht, lieber auspowern, duschen und dann tot auf die Couch fallen. Sie setzte ihre Kopfhörer auf und ging in den Wintergarten. Sie suchte ‚Digital Bounce‘ von Se7en raus und stellte die Kopfhörer auf volle Lautstärke. Es war die erste Choreo eines koreanischen Liedes die sie gelernt hatte. Se7en war heiß und die Beats der Burner. Mia krempelte die Jogginghose hoch und zog den Pulli aus, denn gleich würde ihr warm werden. Sie hatte nur einen BH darunter an und die Jogginghose hing tief. Sie hatte halt früher viel mit Amis zu tun gehabt, manche Sachen gewöhnte man sich einmal an und nie wieder ab, tanzen in engen Sachen ging bei ihr gar nicht. Sie kannte den Tanz in und auswendig, so oft hatte sie ihn letztes Jahr getanzt, bis sie ihn wirklich konnte. Jaejoong wollte sich eigentlich nur etwas zu trinken holen, als er Mia sah. Er ging in die Küche und setzte sich an das Durchreichfenster um sie zu beobachten. Sie war halt Europäerin und nicht so schmal gebaut wie die meisten Asiatinnen, doch sie konnte tanzen und dass nicht so steif wie die meisten Asiatinnen. Gut, er hatte sie in ‚My only girl‘ gesehen, doch das was sie da zusammen tanzte war noch mal etwas ganz anderes. Er konnte sogar die Musik hören, so laut kam es aus ihren Retro-Kopfhörern. Er schüttelte den Kopf und grinste. Eigentlich war er ja müde gewesen, aber es war einfach zu interessant sie zu beobachten während sie dachte, sie sei alleine. Neben den Choreos war sie auch ziemlich viel am bouncen und irgendwie wurde ihm klar, wie sie Yunho kennen gelernt hatte. Wenn die in einem Club los legte, fiel sie sofort auf – egal ob sie Europäerin mit dunkelblonden Haaren und grünen Augen war. Und sie hatte Ausdauer. 40 Minuten später machte sie noch einmal Se7en und zog dann die Kopfhörer ab. Sie war komplett durchgeschwitzt und atmete schwer.
„Dancing is your thing, huh?“, sagte er ruhig. Mia bekam fast einen Herzanfall und drehte sich zu ihm um.
„Wie lange sitzt du da?!“
„Eine Weile“,
antwortete und kam aus der Küche.
„Du wolltest schlafen!“, sagte sie entrüstet und kam sich mehr beobachtet vor als gestern.
„Hab was Interessanteres gefunden.“ Das war noch nicht mal gelogen. Mia stützte ihre Hände auf den Knien ab. Es war ihr egal ob sie im BH da stand, wenn sie einen Bikini an hatte, war der knapper geschnitten.
„Dancing makes me free“, beantwortete sie seine ursprüngliche Frage. Seid sie einmal gesehen hatte wie sie bei Greys Anatomy abdanceten, wenn sie gestresst waren, machte sie das auch, nur dass sie auf Hip Hop abdancete.
„Alright, I’m going to take a shower now.“ Mia hasst es so verschwitzt zu sein und machte sich ins Bad. Jaejoong ging zurück in sein Zimmer und sah wie im Bad Licht an ging. Zwischen der Dusche und dem Schlafzimmer waren nur Glassteine und JJ fragte sich, ob er Mia gesagt hatte, dass sie den Zwischenvorhang zu ziehen musst. Grübelnd schaute er zu dem Fenster ins Bad, man sah ja nicht alles, aber man konnte genug sehen, um dass es ihn an machte seinen Freundinnen dort zu beobachten. Mia stieg unter die Dusche und nein, er hatte es ihr nicht gesagt. Kurz überlegte er ob er im Wohnzimmer warten sollte, entschied sich dann aber dagegen und lehnte sich zurück. Immerhin war er auch nur ein Mann. Also beobachtete er Mia wie sie sich unter der Dusche räkelte und irgendwie hallten Yunhos Worte in seinem Kopf wider: Beißen, kratzen, schreien. Nein, er würde die Situation nicht ausnutzen, er wollte die Situation noch nicht mal ausnutzen.
Als Mia fertig war ging sie in das Wohnzimmer und legte sich auf die Couch. Sie hatte ein paar neue Nachrichten von ihren Welpen – außer Kyu – die ihr eine gute Nacht wünschten. Nah am Wasser gebaut wie Mia war fingen die Tränen an zu kullern, wie gerne wäre sie jetzt zu Hause. Oder auch nicht. Sie musste diese Sache mit Kyuhyun auf die Reihe bekommen. Was war nur los mit ihnen? Vielleicht war es zu viel, die Sache mit Donghae, dann das mit Jaejoong. Aber wenn sie sich wirklich mochten, müsste ihre Beziehung das nicht eigentlich überstehen? Mia hatte die Theorie, dass sie es nicht schaffte länger als 4 Wochen in einer Beziehung zu sein. Und was war das mit Donghae eigentlich? Sie konnte nichts mit ihm haben, es ging einfach nicht. Sie wollte nicht dass er seine Karriere für sie vernachlässigt. Kyu war zu egoistisch um sich groß von Mia beeinflussen zu lassen, aber Hae …
Sie musste sich ablenken. Mia stand auf und ging mit ihrem Leoparden-Mickey im Arm in JJs Schlafzimmer. Alleine schlafen war doof. Mia hatte sich schon so daran gewöhnt, dass meistens jemand bei ihr schlief oder sie in einem anderen Bett, dass sie es sogar riskierte mit JJ in einem Bett zu schlafen. Er schien schon zu schlafen und Mia wollte ihn nicht wecken. Sie legte sich also so weit es ging an den Rand, zog die Beine an und deckte sich nur ein Stück zu, damit sie nicht an der Decke reißen musste. Natürlich wachte er auf und zog sie einfach an sich. Mia wehrte sich nicht und kuschelte sich an ihn dran.

Annyong!

Vielen Dank, dass du auf meiner Seite gelandet bist. Schaue dich ruhig um, es gibt viel zu entdecken. (◕‿◕✿)

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