1 IN A MILLION

"Ein verrücktes Jahr" hat die Grenze der 1 MILLIONEN Wörter geknackt! Wahnsinn! Für mich selbst fast unbegreiflch. Eine Millionen Wörter müssen erst einmal geschrieben werden, doch gibt es natürlich diejenigen, die tatsächlich eine Millionen Wörter gelesen haben. Vielen Dank also an all meine Leser! :o) Ihr seid die Besten!

Neu geordnet

Im Menüpunkt "Ein verrücktes Jahr" findet ihr nun die Unterteilung von 30 Tagen - damit das Suchen einfacher fällt :o) Ich musste zwar in alle Kapitel rein und sie neu anordnen, doch ich denke, dass es so übersichtlicher ist und ihr euch besser zurechtfindet :o)

Liebe nach Vertrag

Meine neue Geschichte steht in den Startlöchern! Bald wird es los gehen mit "Liebe nach Vertrag"!

s2gklein

Leeteuk war am nächsten Morgen der Erste der wach war. Er ging aus seinem Zimmer und streckte sich, als er etwas aus seinem Augenwinkel sah. Da waren rote Tupfen auf dem Boden. Er ärgerte sich schon jetzt über denjenigen, der mit einem Saft nicht aufgepasst hatte. Je näher er kam, umso mehr zog er die Augenbrauen zusammen. Das sah nicht aus wie Saft. Er ließ seinen Blick durch das Loft streifen und erkannte eine ganze Spur auf dem Boden, von irgendwo hinten bis hier zum Bad. Die Tür war geschlossen und er klopfte an.
„Alles okay“, kam es von Skye.
Leeteuk öffnete die Tür und sah Blut, überall Blut. Skye saß auf dem Rand der Badewanne und verband sich den Arm.
„Was…?!“
„Alles gut, it was just a fu**ing mistake … I wanted to fill up the cat litter but the bag was new and I wanted to cut it open with the cutter and then I’ve missed and well… you can see what then.“
Skye machte gerade die dritte Lage eines Druckverbands, der unterste war schon total durchgeblutet.
„Ich rufe einen Krankenwagen…“
„Nein!“ Panik stand in ihren Augen.
„Kein Krankenhaus.“
„Aber das muss sich jemand anschauen.“
„Kein Krankenhaus“, sagte sie nur wieder und machte dann weiter. Während ihrer Studienzeit war sie Rettungsfahrerin gewesen um sich etwas Geld zu verdienen. Wenn sie eins konnte, dann Druckverbände. Ihre Vitalfunktionen waren okay. Das Blutabnehmen gestern war für heute natürlich nicht förderlich, aber gut, es war wie es war. Vorerst hatte sie keine Angst, dass groß etwas passierte, außer einer hässlichen Narbe.
Leeteuk war völlig fertig. Zum einen mochte er es nicht, wenn man ihm widersprach, zumindest nicht in diesem Ton und vor allem nicht, wenn es hier um eine nicht kleine Verletzung ging. Zum anderen konnte er nicht einfach hier stehen und nichts tun. Also tat er das, was im Moment das Vernünftigste war: Er weckte Siwon.

„Wir sollten einfach einen Krankenwagen rufen“, sagte der Musiker.
„Und wenn sie weg läuft? Siwon, sie sitzt völlig gechillt in einer Blutlache und wenn ich Krankenwagen sage, wird sie panisch.“
„Sie steht unter Schock, wir rufen einen Krankenwagen.“
„Lasst mich mal machen“, kam es von Kyuhyun, der von dem ganzen Lärm wach geworden ist.

20 Minuten später standen Taeyang und TOP im Bad. Kyu hatte Jiyong angerufen, der hatte Taeyang Bescheid gegeben und der war gerade mit TOP unterwegs gewesen.
„Hey Skye“, Seunghyun näherte sich langsam an. Skye war ziemlich zufrieden mit dem Verband. Es hatte aufgehört zu bluten. Nur nachgucken würde sie erstmal nicht.
„Süße, was hast du gemacht?“, fragte Seunghyun und ging vor ihr in die Hocke. Sie hatte das Waschbecken und das Gröbste vom Boden schon wieder sauber gemacht, als Leeteuk nicht geschaut hatte.
„Ich wollte die Katzentoilette auffüllen und wollte den Sack aufschneiden und anstatt weg vom Körper habe ich zum Körper geschnitten und dann steckte das Messer in meinem Arm.“
Doof, einfach doof. Man machte Sachen tausend Mal und dachte nichts könnte einem passieren. Bis man ein Teppichmesser im Arm hatte.
„Aber du weißt, dass da ein Arzt nachschauen muss“, sprach er ruhig auf sie ein.
„Ja, es muss genährt werden. Vier oder fünf Stiche. Aber ich gehe in kein Krankenhaus. Da nähe ich es lieber selbst.“
Skye wirkte entschlossen und keiner wagte es sie jetzt anzuzweifeln.
Taeyang und Seunghyun tauschten einen Blick aus.
„Jiyong hat einen Arzt, er hat eine Praxis, nicht weit weg von hier, kein Krankenhaus, wäre das okay?“
Sie schaute zwischen den beiden Sängern hin und her.
„Ja…“, sagte sie unsicher.
„Na also, komm … soll ich dich tragen?“, bot Seunghyun an und wurde von ihr nur weggeschubst.
„Okay … alles klar … Rambo…“ Das letzte flüsterte er, um nicht noch mehr Ärger zu bekommen.
Leeteuk drehte sich zu Kyuhyun.
„Das war ein guter Einfall.“
„Und immer dieser überraschte Unterton …“, meckerte der Jüngste und ging zurück in sein Zimmer.

~~~~~~~~~~~~~

Kurz darauf saß Skye im Behandlungsraum. Sonntags hatte keine normale Praxis in Amerika auf, doch alles schien hier etwas hoch gestochen. Dem Arzt erklärte sie noch einmal, was passiert war und langsam hatte sie das Gefühl, als wollte man ihr einen Selbstmordversuch unterjubeln. Was absoluter Quatsch wäre. Nie könnte sie sich das Leben nehmen und wenn die anderen wüsste, was sie die letzten Jahre durch gemacht hatte und selbst da nie darüber nachgedacht hatte, die ewigen Jagdgründe zu besuchen, wüssten sie, dass es wirklich nur ein Unfall gewesen ist. Zumal man Pulsadern von oben nach unten aufschnitt und nicht quer, das machte keinen Sinn und war die Selbstmord-Light Version für alle die ein Aufmerksamkeitsdefizit hatten.
„Der Verband ist sehr ordentlich“, lobte der Herr Doktor dann doch und Skye erzählte von ihren Jahren als Rettungssanitäter.
„Na dann bin ich ja froh, dass sie sich nicht selbst genäht haben“, scherzte er.
„Stand kurz davor, hat nicht viel gefehlt“, erwiderte sie ernst.

Taeyang und Seunghyun saßen im Wartezimmer und der Rapper hatte tatsächlich mal Mia angerufen – auf die Idee waren die anderen im Loft nicht gekommen. War ja auch nur ihre Assistentin.
„Soll ich kommen?“
„Nein, schon gut, ich pass auf sie auf. Ich glaube wenn das Adrenalin weg ist, wird sie auch ziemlich fertig sein.“
„Danke dir.“

Skye wurde am Ende mit sechs Stichen genäht. Der Herr Doktor wollte das ordentlich machen. Er gab ihr noch ein paar Schmerztabletten mit und Skye macht einen Termin für in drei Tagen aus. Im Wartezimmer saß nur noch Seunghyun, Taeyang musste wahrscheinlich weg.
„Alles gut?“, fragte der Rapper und Skye nickte.
„Ja, weil es super verbunden war.“ Seunghyun wuschelte ihr durch die Haare, wie man es mit einem frechen Kind machte und genau das war sie in seinen Augen.

~~~~~~~~~~~~~

Im Auto schaute er zu ihr.
„Hast du Hunger?“
„Super Hunger“, jammerte Skye, die nur schnell das Katzenklo machen wollte, um sich dann Frühstück zu machen.
„Auf was hast du Hunger?“
Die Amerikanerin dachte nach.
„Pajeon!“
Seungyhun schaute zur ihr rüber und lachte.
„Pajeon? Mit was?“
„Ohne Fisch.“
Er lachte wieder. Okay, Frauen und ihre Definition von Hunger, nein ‚Super Hunger‘.
Der Rapper fragte Skye ob sie in ein Restaurant wollten oder eher zum Mitnehmen. Die junge Frau war von diesem Morgen nun irgendwie schon geschafft und wollte lieber Zuhause essen. Allerdings dachte sie eher, dass sie zurück ins Loft fahren würde, doch sie landeten in TOPs Wohnung. Nur ein paar Häuser weiter war ein Restaurant wo er oft bestellte und der Kellner brachte das Essen bis zu ihm nach Hause.
„Hast du nicht gesagt du ziehst um?“
Die Amerikanerin schaute sich in der Wohnung um. Sehr stylisch und gemütlich, aber genauso hatte er ihr das Konzept im neuen Haus erklärt.
„Ja, irgendwann in drei Wochen.“
Irgendwie war Skye in viel zu vielen fremden Wohnungen. Eigentlich hatte sie gerne einen Ort, denn sie ihr Eigen nannte. Und wenn es nur ein Zelt irgendwo im Dschungel war. Nun lebte sie mit Idols zusammen und war ständig in den Wohnungen und Häusern anderer Idols. Skye fühlte sich wie bei Big Brother. Idol Brother. Idol Oppa! Hey, daraus würde sie ein neues Format schaffen.

Als sie beim essen saßen – und Skye war absolut zufrieden mit ihrem Pajeon – schaute sie auf.
„Wieso kümmerst du dich so um mich?“
Die Frage kam für Seunghyun wohl überraschend und er hielt mitten in seiner Essebewegung an. Als wäre es schlimm sich um jemanden zu kümmern.
„Weil du die Freundin von meinem Freund und Bandkollegen bist?“
Die Amerikanerin zog die Augenbrauen zusammen. Er sagte ‚Freundin‘ wie ‚Freundin-Freundin‘.
„Was meinst du damit?“
Seunghyuns Augen wurden groß. Na klar! Sie war Ausländerin und okay, sie arbeitete für Mia, aber das bedeutete ja nicht, dass sie zwangsläufig alle Bands kannte.
„Ach so, ich dachte GD hätte dir von unserer Band erzählt, wir heißen Big Bang und …“
Skye rollte die Augen.
„Natürlich weiß ich wer ihr seid. Was meintest du mit Freundin?“
An seinem verwirrten Blick änderte sich nicht.
„Na du und Jiyong …“
„Was?“
„Soll ich es vormachen?!“
„Bitte nicht!“
Sie fuhr sich mit den Händen über das Gesicht.
„Hat Jiyong gesagt ich wäre seine Freundin?“
„Nein, aber er ist nicht oft mit Frauen so öffentlich unterwegs und wenn, dann sind sie seine Freundinnen … oder Mia … aber Mia bist du nicht.“
„Offensichtlich.“
Skye bekam Kopfschmerzen.
„Also bist du nicht seine Freundin?“
„Nein.“
„Okay, sag das doch einfach“, regte er sich auf und aß weiter. Er wirkte wie ein kleiner, schmolliger Junge und Skye fing an zu lachen.
„Was ist so lustig?!“
Doch das brachte sie nur noch mehr zum Lachen und irgendwann lachte er einfach mit.

„Nein, alles ist gut, sie schläft.“
Seunghyun war in der Küche und telefonierte mit Siwon. Nicht dass sie noch dachten er hatte Skye entführt.
„Okay, sag Bescheid, ich hol sie dann ab.“
Der Rapper stand im Türrahmen und beobachtete die schlafende Frau. Kaum ein paar Tage im Land und schon machte sie alle verrückt. Inklusive seinem Bandleader.
Skye schlief bis in den Nachmittag hinein. Als sie aufwachte fühlte sie sich viel besser. Das ganze Theater hatte ihr die Batterie leer gesaugt. Seunghyun saß am Tisch und setzte die Kopfhörer ab, als er sah, dass Skye wach war.
„Na ausgeschlafen?“
„Du hast eine tolle Couch“, lobte sie und streckte sich.
„Oppa?“
„Hm?“
„Danke.“
Er schenkte ihr ein Lächeln.
„Alles für die Freundin meines Freundes“, sagte er und konnte gerade noch so einem fliegenden Kissen ausweichen.

~~~~~~~~~~~~~

Gegen 18 Uhr holte Siwon sie ab. Skye hatte in der Zwischenzeit mit Mia telefoniert. Morgen hatte sie frei, Mia beteuerte, dass sie nichts für sie zu tun hatte. Super, noch nicht mal eine Woche rum und schon war sie krank. Sie war nicht krank. Der Arm tat kaum weh.
Dafür würde sie die Zeit nutzen sich die Umsatzstatistiken anzuschauen und da etwas Ordnung rein zu bringen.
„Brauchst du etwas?“, erkundigte sich Siwon auf dem Weg nach Hause.
„Eis!“
Erst stutzte er, doch dann schien er zu verstehen.
„Ah, wegen der Kühlung …“
„Nein, zum Essen. Was ist denn heute los?“ Tag der Fehlinterpretationen. Oder Skyes Koreanisch war doch nicht so gut, wie sie all die Jahre geglaubt hatte.
„Es schneit“, stellte er fest.
„Und?“
„Man isst kein Eis, wenn es schneit.“
„Bullshit, Eis geht immer.“
Skye rief Eunhyuk an, der die anderen fragte, ob sie auch ein Eis wollten und schau mal einer an, alle wollten eins. Siwon schüttelte nur den Kopf und hielt vor Baskin Robbins. Skye holte eine Eistorte, weil sie so viele waren und entschied sich für das Piratenschiff. Damit die Eistorte nicht schmolz bis sie Zuhause waren, schaltete Skye die Heizung aus und machte das Fenster runter. Siwon stand kurz davor sich zu beschweren, blieb dann aber doch ruhig.

Das Loft war kaum 5 Minuten entfernt und auch wenn sie froren, so freuten sich die anderen über die Torte.
„Mist …“, sagte Heechul und suchte in einer Schublade.
„Huh?“, fragte Skye.
„Leeteuk hat alles Messer weg …“
„Haha very funny…“
Eunhyuk grinste sie an und holte dann ein Messer zum Schneiden. Sogar Siwon gab nach und nahm sich ein Stück. Es war schwierig diese Männer nicht in ihr Herz zu lassen. Skye dachte immer, dass sie zumindest teilweise eine gewisse Arroganz entwickelt hatten. Sie hatten so viele Fans, hatten schon so viele Hallen gefüllt und waren auf der ganzen Welt bekannt. Dabei waren sie eigentlich so bescheiden und gaben sich mit Kleinigkeiten zufrieden. Sie nahmen jemand wild fremdes bei sich auf und sorgten sich um sie. Skye verstand wieso Mia nie wieder gegangen ist. Es war sie im Auge eines Sturms. Umgeben von dieser verrückten Welt, mit Tausend Terminen und Fotoshootings, Fans und Auftritten und hier Zuhause waren sie einfach nur junge Männer, die man nur gern haben konnte. Bis auf Heechul vielleicht.
„Und Skye, sind wir so wie du erwartet hast?“, fragte Ryeowook der zu Besuch war.
„Eigentlich ja. Nur Heechul, Heechul ist ruhiger, als ich dachte.“
Die anderen fingen an zu lachen.
„Ich beobachte erst einmal, bevor ich zuschlage“, klärte Heechul sie auf und Skye zweifelte nicht einen Moment an seinen Worten.
„Hast du eine Lieblingsband?“, fragte Ryeowook weiter.
„Ich habe eine Weile in Korea gelebt und war auf so ziemlich jedem Konzert gewesen. Ich mochte 4Minute und 2NE1 immer sehr gerne, aber auch eure Konzerte, die von 2PM und Big Bang haben mir immer viel Spaß gemacht. Die Einzige, die ich tatsächlich noch nie live gesehen habe ist BoA, dabei wollte ich sie immer mal live sehen.“
„Na da wird sich jetzt bestimmt etwas machen lassen“, meinte Siwon.
„Und von Super Junior, wer ist dein Liebling?“
Ryeowook ließ nicht locker. Er hatte viel zu wenig Infos zu Skye und natürlich fing er mit den wichtigen Sachen an.
„Das verrate ich nicht.“
Und nun fingen alle an zu stacheln. So ging es ja nicht! Nach 2 Minuten Dauerbeschallung gab sie auf.
„Schon gut, schon gut. Leeteuk war mein Liebling.“
Nun schaute der Bandleader auf. Er war eher reserviert ihr gegenüber, sich in sein Herz zu schleichen war etwas Arbeit, aber genau das mochte Skye.
„Wieso Teukie-Hyung?“ Mit so einer schlichten Antwort gab sich Wookie nicht zufrieden.
„Weil er ein toller Leader ist. Er arbeitet hart und passt auf alle auf. Immer wenn es mir schlecht ging, habe ich an Leeteuk Oppa gedacht, wie er bis spät in die Nacht arbeitet und immer fröhlich und höflich ist. Das hat mir oft geholfen weiter zu machen.“
Ein aufrichtiges ‚ooohhh‘‚ ging um den Tisch und Skye war der Meinung dass sich Leeteuks Wangen gerötet hatten.
„Aber wieso ‚war‘?“
„ Na ja, jetzt kenne ich euch, da kann ich ja nicht Fan sein.“
Das erschien ihnen halbwegs vernünftig, wobei Ryeowook vorschlug ihr Zimmer in ein SuJu-Fanzimmer zu verwandeln, was Skye danken ablehnte. Sicherheitshalber würde sie die nächsten Tage ihre Tür zuschließen. Aus irgendeinem Grund hatte sie nicht das Gefühl, als würden die Kerle den Wunsch anderer respektieren, wenn es um etwas ging, was sie selbst für richtig empfanden.

Annyong!

Vielen Dank, dass du auf meiner Seite gelandet bist. Schaue dich ruhig um, es gibt viel zu entdecken. (◕‿◕✿)

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Categories: Seoul 2 Go

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