1 IN A MILLION

"Ein verrücktes Jahr" hat die Grenze der 1 MILLIONEN Wörter geknackt! Wahnsinn! Für mich selbst fast unbegreiflch. Eine Millionen Wörter müssen erst einmal geschrieben werden, doch gibt es natürlich diejenigen, die tatsächlich eine Millionen Wörter gelesen haben. Vielen Dank also an all meine Leser! :o) Ihr seid die Besten!

Neu geordnet

Im Menüpunkt "Ein verrücktes Jahr" findet ihr nun die Unterteilung von 30 Tagen - damit das Suchen einfacher fällt :o) Ich musste zwar in alle Kapitel rein und sie neu anordnen, doch ich denke, dass es so übersichtlicher ist und ihr euch besser zurechtfindet :o)

Liebe nach Vertrag

Meine neue Geschichte steht in den Startlöchern! Bald wird es los gehen mit "Liebe nach Vertrag"!

Sleep well beautiful‘

Das tat sie auch – bis Sungmin dachte sie um 8 Uhr aus den Federn zu werfen. Es war auffällig das weniger zu tun war, wenn so viele Mitglieder fehlten. Es gab weniger Fotoshootings, weniger Auftritte, zumal die Single Promotion beendet war und die nächste Single erst nächsten Monat kommen würde. Natürlich arbeiteten sie weiter am neuen Album, aber auch das war ein Band-Projekt und es mussten einfach alle da sein, damit es richtig laufen konnte. Sie hatten zwar Showauftritte und Moderationen, die Radiosendungen und Gastauftritte, aber wie gesagt, es war auffällig dass nicht so viel Hektik da war, wie sonst.
Wieso also – um alles in der Welt – musste er sie um 8 Uhr wecken, wenn die ersten Termine erst um 11 Uhr begannen?
Joggen. Klar.
Mia rappelte sich aus dem Bett und folgte ihm noch schlaftrunken. Spätestens als sie in einen Monsunartigen Regen kam war sie dann doch wach.
„Are you serious?!“ Mürrisch blieb sie unter dem Dach stehen und lunzte zu dem verregneten Himmel.
„Keine Sorge, das hört gleich wieder auf“, sagte Sungmin zuversichtlich, aber sie glaubte ihm nicht. Ihr Reiseleiter in Shanghai hatte ihr auch immer gesagt, dass es gleich aufhören würde. Mia war die ganze Zeit in Shanghai nicht einmal trocken gewesen.
Anders sah das in Seoul auch nicht aus, sie wollte sich ja nicht beschweren, aber sie war froh als sie endlich zu Hause war und heiß duschen konnte, denn mit dem Regen war es doch recht frisch. Aufgeheizt kam sie in die Küche und sah dass ein Blumenstrauß auf dem Tisch stand.

Can’t wait until tonight! – Really? You know who ‚Flower-Boy‘ is?“ Heechul sah sie fast schon vorwurfsvoll an. Sie schnappte sich die Karte und las sie selbst, ein breites Grinsen zeichnete sich auf ihren Lippen ab, gegen das sie nichts machen konnte.
„Sag schon, wer ist er?“, wollte Eunhyuk wissen und wurde konstruktiv ignoriert.
„So schlimm?“ Leeteuk lachte fröhlich, wenn der wüsste …
„Nein, aber so lang es noch nichts Ernstes ist, muss ich euch nicht verrückt machen.“
Alle tauschten einen langen Blick aus. Wenn sie schon so davon sprach, schien es ihr zumindest sehr ernst zu sein, nichts was nach ein paar Dates wieder vorbei wäre, nichts über das sie scherzte. Diese Tatsache traf die Jungs wahrscheinlich viel härter als die Tatsache, dass sie ihnen nicht sagte um wen es ginge.
Mia brachte die Blumen hoch in ihr Zimmer und schaute sie einen Moment an. Sie hatte nicht gedacht dass er ihr weiterhin Blumen schicken würde und fand es unheimlich süß. Jede Frau mochte es umworben zu werden, Komplimente gemacht zu bekommen und Blumen zu erhalten. Eine leise Stimme in ihrem Hinterkopf fragte sich, ob er das bei jeder Frau so machte. Und wenn schon, zumindest hatte er eine wirksame Methode entwickelt, wieso also verurteilen?

Zuerst stand ein Fotoshooting mit Leeteuk und Heechul an. Mia begleitete sie, beantwortete nebenbei die Mails. Die Sache mit Saturn war im Endstadium und sie schrieb Kim ob sie ihr ‚Go‘ geben dürfte. Sie freute sich schon auf Sungmins Gesichtsausdruck, wenn sie ihm sagen würde, dass er nach Amsterdam fliegen würde. Kyuhyun war bereits in Italien gewesen, aber ansonsten hatten die wenigsten von ihnen Kontakt mit Europa gehabt.
Ab und zu schielte sie über ihren Laptop um den beiden bei dem Shooting zu zugucken. Sie sahen gut aus, Heechul war zwar vom Aussehen her nicht ihr Fall, aber er sah trotzdem gut aus, ebenso Teukie … wenn er nur nicht so dünn wäre. Und die Kinder erst! Sie stellte sich vor wie der Arzt das Baby holte und dieses schon breit am Grinsen sein würde. Mia hoffte nur dass das Kind seine Lache nicht erbte. Andererseits machte das Leeteuk so charmant.
Zwischen drin ging sie zu Starbucks um sich einen Kakao zu holen, das Shooting würde so wie so noch dauern. Während sie an der Theke stand beobachtete sie eine junge Frau, oder eher ihre Handtasche. Es war eine Sonderkollektion von TOD’s, aus weichem Leder in beige. Die Frau bemerkte Mias Blick, sie starrte die Tasche nur so an, weil sie auf den Kakao wartete.
„Can I help you?“, fragte die Fremde mit einem leicht arroganten Ton, den Mia abschrecken ließ.
„Sorry, I just admired your bag, I love the TOD’s“, gab Mia verlegen zurück. Die Frau schaute nach Mias Tasche.
„Yeah, they are beautiful, but I see that you got George, Gina & Lucy, where did you get it?“ Der Ton der Fremden wurde etwas netter.
„I’m from Germany, since it’s a German designer they’re easy to get.“
„Huh, Germany? Is this yours?“ Die Frau deutete auf den Becher.
„Oh yeah, thanks.“ Mia schnappte sich ihren Kakao. Sie blieb etwas bei der Frau stehen und sie plauderten über Handtaschen und neue Kollektionen der Designer, der Fashion Show in New York und den neuen Sommertrends. Es war toll sich einfach mal so locker zu unterhalten, doch irgendwann musste Mia dann doch mal zurück und verabschiedete sich von der Frau. Sie hätte sie gerne gefragt ob sie sich nicht mal treffen wollten, aber wie würde das aussehen? ‚Willst du meine Freundin sein?‘, nein, das war albern.

Heechul und Leeteuk hatten sich schon umgezogen und schauten sich die Bilder an.
Gemeinsam fuhren sie ins Studio und Mia ging auch mal wieder trainieren, sie durfte nicht aus der Form kommen. Ihr Knie tat noch immer etwas weh, blödes Knie. Nicht nur dass es Mia an diesen schrecklichen Albtraum erinnerte, bei dem Hae gestorben war, nein, es erinnerte sie auch an das, was danach geschehen war. Als hätte sie vom Teufel gesprochen, stand wenig später Yunho in der Tür. Mia machte die Musik aus und ging zu ihm.
„Wie geht es dir?“, fragte er lächelnd.
„I’m fine.“
Was wollte er? Sie hatte weniger Probleme mit Yunho als wie mit Jaejoong, das Problem an den beiden war, dass wenn einer da war, der andere nicht weit sein konnte.
„Ich wollte dir nur sagen dass wir für einige Zeit nach Japan gehen und wollte mich verabschieden.“
Japan? Mia war bekannt das DBSK in Japan sehr beliebt waren und sie hatte ihren Schedule nicht beobachtet.
„Oh … dann … gute Reise und pass auf dich auf.“
Yunho drückte sie und zögernd drückte Mia ihn zurück. Yunho ging gut mit dieser Sache um, es war Mia die ein Kopfproblem hatte.
Danach war es dann auch vorbei mit dem Tanzen, ihre Konzentration war für die Füße. Also suchte sie die anderen. Sungmin und Yesung waren mittlerweile aus der Uni da und saßen mit Leeteuk und Heechul im Studio um sich ein paar Aufnahmen der letzten Songs anzuhören. Sie setzte sich ruhig dazu und fragte irgendwann ob sie etwas essen wollten.
„Ehrlich, wegen dir müssen wir mehr trainieren“, beschwerte sich Heechul. Mia zog die Augenbrauen hoch, was sollte das denn heißen?
„Du fütterst uns ständig, früher haben wir nie so viel gegessen.“ Ah, die Ergänzung war gut gewesen. Aber es war wichtig regelmäßig zu essen, sie trainierten so hart, schliefen so wenig und es wunderte Mia dass noch niemand von ihnen umgekippt war. Sie bestellten das Essen, das war einfacher als das Haus zu verlassen und Gefahr zu laufen in einen Fan-Mop zu stolpern. Das SHINee-Erlebnis letzte Woche hatte ihr da vollkommen gereicht.
Mia selbst aß nichts, was natürlich Sungmin dazu brachte sofort Ryeowook zu texten, der wiederum Mia schrieb dass sie mehr essen sollte. Doch die Arbeit rief und sie musste das Saturn-Ding nun fertig machen. Kim schaute noch mal über den Vertrag und die Konditionen und dann schickte sie es los. Sie beobachtete die Klatsch-Seiten und bekam ein Update bezüglich Super Junior M. Sie hatte ja keinen Terminplan von ihnen vorliegen und so erfuhr sie wenigstens bei welchen Sendungen sie waren und wo sie Auftritte hatten. Kyuhyun schien sich in der einen Sendung wohl sehr blamiert zu haben, als man ihn darum gebeten hatte Chinesisch zu sprechen und er daran total scheiterte. Er hatte bei den Liedern eine sehr gute Aussprache, er wusste halt nur nicht was er da sang und alle fingen an zu lachen, inklusive Zhou-Mi und Henry. Kyuhyun lachte natürlich mit, er konnte gut über sich selbst lachen und es war sehr niedlich mit anzusehen.
Bei Twitter war es sehr ruhig geworden, denn in China funktionierte das ja nicht und somit waren die M-Mitglieder fast von der Welt abgeschnitten. Dafür gingen Emails. Sie hatte eine englische Mail von Donghae, es schien aber so, als hätte er mit einem Translator gearbeitet, denn der Großteil seines Textes ergab nicht wirklich einen Sinn und Mia musste ihm einen Haufen ????? zurück schicken.

Als sie los ging um die anderen zu suchen, saßen die mit einigen Mädels von SNSD zusammen. Sie kam sich immer etwas fehl am Platz vor, wenn anderen Frauen dabei waren. Die meisten beachteten Mia nicht oder schenkten ihr abwertende Blicke. Es war kein Wohlfühlgefühl. Also schaute sie nur kurz ob alles in Ordnung war und lief dann Kim in die Arme.
„Ah Mia, ich denke du kannst dir den Rest des Tages frei nehmen, heute passiert nicht mehr so viel und du arbeitest so wie so mehr als vertraglich vorgeschrieben.“
Huh, sie bekam freiwillig frei? Andererseits hatte er Recht. Mia glaubte sich daran erinnern zu können das in ihrem Vertrag etwas von 38 Stunden stand und 2 Tagen frei die Woche – ha, ha, ha. Sie hatte 1,5 offizielle freie Tage gehabt und einen Tag davon hatte sie bei Jaejoong unter Kamerabeobachtung gestanden. Sie beschwerte sich ja nicht, zumal es merkwürdig war frei zu haben, wenn sie mit der Band zusammen wohnte und alle ständig kamen und gingen. Es war schon schlimm gewesen, als sie nach dem Unfall auf dem Konzert ein paar Tage zu Hause liegen bleiben musste. Herr je, Mia kam es vor, als sei das schon eine Ewigkeit her.
„Ah Mia, da bist du!“
Verwundert drehte sie sich um als sie Heechul hörte. Er stürmte auf sie zu, legte den Arm um sie und ging weiter in Richtung Fahrstuhl.
„Was willst du?“
„Einkaufen, am Freitag ist diese Premiere und wir haben Anzugpflicht und Kim hat gesagt dass ich einen neuen Anzug brauche und DU wirst mir dabei helfen.“ Enthusiastisch grinste er, aber Mia fiel nur eine Sache ein.
„Ich habe frei.“ Da hatte sie schon mal frei und dann wurde sie praktisch von Heechul gekidnappt. Toll.
„Bist du unsere Assistentin oder bist du nicht unsere Assistentin? Ich bitte dich um deine Hilfe, wie kannst du deine eigenen Bedürfnisse darüber stellen?“
Fassungslos schaute sie ihn an, hallo? Hatten ihre Bedürfnisse nicht generell Priorität? Der kleine Engel auf ihrer Schulter mit Ryeowooks Gesicht erinnerte sie jedoch daran, dass sie sich besser mit Heechul anfreunden wollte.
„Alright, let’s go shopping – but you drive.“ Nachgebend seufzte sie und Heechul grinste triumphierend.

Wenig später standen sie in einem Herrenankleidegeschäft und Heechul probierte verschiedene Anzüge an. Mia wartete vor der Kabine und gab sich wirklich Mühe ihn richtig zu beraten. Er hatte schon verschiedene Anzüge anprobiert, aber Mia hatte schon ihren Favoriten.
„Wirklich, der zweite?“, fragte er noch mal nach und betrachtete sich im Spiegel.
„Ja, er ist gut geschnitten.“
Heechul drehte sich zu ihr um und nickte, dafür hatte er sie ja mitgenommen – zum assistieren. Die Verkäuferin tigerte ständig um Heechul herum, doch ihre Hilfe brauchte er ja nicht. Als er sich dann sicher war, welchen er nehmen wollte, ging er zurück in die Umkleide.
„Mia, kommst du Mal?“
Verdutzt schaute Mia die Umkleidetür an. Langsam ging sie auf die Tür zu, als Heechul plötzlich die Tür auf machte, sie am Arm schnappte und in die Kabine zog.
„What the …“, aber Heechul bedeutete ihr ruhig zu sein und verkniff sich ein Lachen.
„Hast du die Verkäuferin gesehen?“
Mia nickte, klar hatte sie die Frau gesehen.
„Willst du was Witziges machen?“
Irgendwie war sie sich nicht sicher ob seine und ihre Einstellungen über witzige Dinge kompatibel waren. Da tauchte wieder der Wookie-Engel auf. Ach, wieso wollte sie sich mit Heechul anfreunden?!
Ihr Schweigen sah er als ‚ja‘ an.
„Ahhh… doch nicht hier…“ , stöhnte er, Mia bekam große Augen, das war nicht sein Ernst. Doch. Er stand vorm Spiegel und richtete sich die Haare.
„Ahhh … uuuuuhhhh … genau da … ahhhhh…“
Mia hielt die Hände vor den Mund um nicht laut zu lachen. Sein gelangweilter Gesichtsausdruck war das Beste an der ganzen Geschichte, zumal er sich dabei filmte. Wenn die Verkäuferin erzählen würde, dass sie Heechul stöhnend in der Umkleidekabine erwischt hätte, würde das einen riesen Skandal geben, so würde er es auf Twitter reinstellen und jeder würde darüber lachen.
Nach fünf Minuten gingen sie raus, allerdings wuschelte Heechul Mia vorher durch die Haare, damit sie wild aussah. Giggelnd standen die beiden an der Kasse, alleine vom Lachen hatten die beiden einen hochroten Kopf – sie sahen also nicht viel besser aus, als die Verkäuferin, die sich gar nicht mehr traute den beiden in die Augen zu gucken.
Als sie aus dem Laden waren fingen sie erst richtig an zu lachen, bis Mia der Bauch weh tat.
„Du bist unmöglich!“, schimpfte sie und wischte sich die Lachtränen weg.
„But you like it!“, gab er grinsend zurück. Zugegeben, Heechul war ein witziger Zeitgenosse – meistens.
Er fuhr zurück zu SME während Mia sich von ihm verabschiedete, immerhin hatte sie ja frei und bevor sie nach Hause ging, wollte sie noch ein wenig durch das Kaufhaus laufen. Typisch Frau. Sie schlenderte, ging in ein paar Läden. Jihoon würde sie um 19 Uhr abholen lassen, es war erst kurz nach 14 Uhr und nur zu Hause sitzen war ja auch langweilig. Mia verließ gerade ein Klamottengeschäft, als sie eine Gruppe von Mädchen sah, die zu ihr rüber schauten und tuschelten. Mia zog die Augenbrauen zusammen, machte sich darüber keine Gedanken. Sie war die Assistentin von Super Junior und ihre Bilder hingen in Seoul, es war klar dass man sie erkannte. In sicherem Abstand folgte die Gruppe Mia, die das als leicht nervend empfand, aber nein, nett sein, immer lächeln und nett sein. Ihre Welpen waren dafür ja das beste Beispiel und die hatten sehr viel mehr Leute, die ihnen folgten und sie waren immer geduldig und nett.
Schließlich verließ Mia das Kaufhaus und hatte die Gruppe Mädchen noch immer nicht los.
„Hey Mia!“, rief eines der Mädchen. Gut, Mia war nicht so nett wie ihre Jungs, als sie sich umdrehte hob sie die Augenbrauen und ihr Blick sagte ‚Was willst du?!‘. Dies änderte sich aber schnell, als die 7 oder 8 Mädchen anfingen Mia zu umkreisen. Mia war fast einen Kopf größer als sie, dazu auch älter, Angst hatte sie keine, aber sie fragte sich, wieso die Mädchen so sauer aussahen.
„Was denkst du wer du bist?“, begann die eine.
„Wie kannst du so mit SuJu umgehen?“, kam von einer anderen.
„Wie kannst du es wagen so mit ihnen zu reden?“
„Sie anzufassen?!“
„Denkst du, du bist es wert dass sie überhaupt wissen wer du bist?!“
„Du hast das nicht verdient, du bist ein Nichts, Tussi aus Deutschland!“
Gut, nun wurde es Mia zu doof, sie sagte dazu nichts, sie hatte ja schon schlimmere Fans erlebt. Als sie versuchte sich durch die Mädchen zu quetschen, schubste die eine sie heftig zurück.
„You little brat!“ Nun wurde Mia doch sauer, doch die Mädchen kamen immer näher.
„Weg da, ihr Ziegen, los, husch, husch, weg, sonst ruf ich eure Eltern an! Macht dass ihr nach Hause kommt ihr irren Weibe, los verzieht euch!“
Es war die junge Frau aus dem Starbucks, die sich mit Hilfe ihres Schirms zu Mia durchkämpfte und den Mädels Schimpfwörter an den Kopf warf, die Mia nicht kannte und wahrscheinlich auch nicht wissen wollte.
Aber es wirkte, die Mädels schauten die Frau zwar alle finster an, wandten sich dann aber ab und gingen mosernd weg. Mias Herz pochte ziemlich heftig als sie den Mädels nachschaute.
„Now I know why I know your face! You’re that ‚SuJu-Rain-Girl‘!“, sagte die Frau und schaffte es Mia aufzumunternd.
„SuJu-Rain-Girl … really?“, fragte sie lachend.
Sie holten sich beide einen Tee, Mia musste erst mal runter kommen. Die Frau hieß Zoey und sie lebte seit 9 Jahren in Seoul, da ihr Vater bei Samsung ein hohes Tier war und sie studierte Wirtschaftswissenschaft an der Ehwa Universität, ebenso Englisch. Ursprünglich stammte Zoey aus Toronto.
„Have you ever thought about going back?“
„Naw, I have been to Toronto a lot, but I like it here .. somehow…“ Zoey verzog das Gesicht und grinste dann. Sie war ungefähr so groß wie Mia und hatte dunkelblondes Haar, sie fiel also wirklich auf, aber ihr Koreanisch war perfekt. Mia war froh dass sie jemanden hatte, der sie ablenkte, aber der Schock über das Geschehene saß tief. Also Zoey fragte ob sie irgendwo hin wollte, lehnte Mia dankend ab und sagte sie müsste nach Hause. Die beiden tauschten Nummer aus und versprachen sich, in den nächsten Tagen anzurufen.
Mia nahm die U-Bahn und versank in Gedanken. In den vergangenen Monaten hatte Mia immer auf den Moment gewartet, in dem sie realisieren würde wer Super Junior war. Diese Panikattackte setzte nun ein.
Als sie nach Hause kam – in das Zuhause von Super Junior – ließ sie alles stehen und liegen und ging direkt in Kyuhyuns und Siwons Zimmer um sich im Schrank zu verstecken. Sie waren eh nicht da, hier würde Mia ihre Ruhe haben, bis die Panikattacke vorbei war. Sie war Assistentin von Super Junior. Was bedeutete das? Für viele, viele Fans waren sie so etwas wie Götter, unantastbar, sie arbeiteten hart und gaben so viel Liebe zurück an die Fans. Und was tat Mia? Scheuchte sie von einem zum anderen Termin, versalzte ihren Kaffee und sperrte sie zu Hause ein. Wusste sie ihre Position überhaupt zu schätzen? Noch immer raste ihr Herz, vielleicht hatten die Mädchen Recht gehabt.

Leeteuk öffnete die Tür und blickte verwundert auf ein paar Tüten und Mias Handtasche.
„Mia?!“, rief er, bekam aber keine Antwort.
„Seit wann lässt sie ihre Handtasche hier liegen?“, fragte Eunhyuk und schob sich an dem Bandleader vorbei. Auch er rief nach ihr.
„Vielleicht ist sie duschen“, meinte Sungmin, aber nein, auch die Bäder waren frei.
„Wo soll sie schon sein? Sie geht nicht weg ohne Handtasche oder ihr I Phone“, stellte Heechul fest. Die anderen nickten, ja, wo sollte sie schon sein? Das Haus verlassen ohne Handtasche – nie im Leben und es sah nicht so aus, als wäre man bei ihnen eingebrochen worden. Somit begaben sie sich systematisch auf die Suche, denn etwas suspekt war ihnen das ja schon. Sie zogen los, schauten unter den Betten nach, auf den Balkonen – für den Fall das sie sich ausgesperrt hatte – und in allen Ecken, die als Versteck gelten könnten. Ohne Erfolg. Irgendwann trafen sie sich wieder alle im Wohnzimmer und schauten sich ratlos um.
Im Endeffekt war es Choco der Mia fand und schnüffelnd vor Kyus und Siwons Schrank stand. Eunhyuk entdeckte seinen Hund und machte die Schranktür auf, sah angewinkelte Beine und stutzte.
„Mia?“
„Keiner da.“
Er zog die Augenbrauen hoch und stieg ebenfalls zu ihr in den Schrank. Mia machte sofort die Tür zu und kam sich vor wie ein Kuscheltier von der Internetseite ‚Psychiatrie für misshandelte Kuscheltiere‘. Somit war es in dem Schrank stockfinster.
„Mia, ist alles okay?“ Hyukie kam es schon etwas merkwürdig vor dass sie im Schrank saß und auf niemanden reagiert hatte.
„Klar“, antwortete sie mit leicht hysterischer Stimme.
„Was ist passiert?
„Mir ist heute etwas bewusst geworden.“
„Was ist dir bewusst geworden?“
„Ich bin die Assistentin von Super Junior.“
Stille. Eunhyuk war froh dass es finster war, sein Blick muss ziemlich dämlich ausgesehen haben. Ihr viel JETZT auf, dass sie ihre Assistentin war?
„Mia, das bist du schon seit ein paar Monaten.“
Diese Aussage machte ihre Panikattacke nicht besser. Was sie alles in den letzten Monaten verkehrt gemacht hatte!
„Oh man, ist das schrecklich!“, jammerte sie und Eunhyuk wusste gar nicht mehr was er sagen sollte.
„Bleib hier, lauf nicht weg“, sagte er zu ihr und stieg aus dem Schrank.
„Hast du sie gefunden?“ Leeteuk schaute fragend zu Eunhyuk.
„Sie sitzt im Schrank.“
„Was?“, kam es von Heechul und Sungmin gleichzeitig.
„Wieso?“, wollte Teukie wissen. Eunhyuk verzog das Gesicht, so einfach war das nicht zu erklären.
„Sie sagt sie hat begriffen dass sie die Assistentin von Super Junior ist. Ich weiß nicht was los ist, aber sie hört sich total panisch an.“
Schweigen. Alle schauten sich ratlos an. Teukie war der erste der sich bewegte und in Richtung des Schlafzimmers ging, allerdings war er so schlau eine Taschenlampe zu suchen, bevor er in den dunklen Schrank kroch.
„Hey Süße, erzähl Papa was los ist.“
OMG, sie hatte ihn Papa genannt und Eunhyuk Mama, sie war so frech und streng, wie hatte sie das wagen können?! Sie wollte erst gar nicht darüber nachdenken dass sie mit Kyuhyun zusammen gewesen ist, dass sie ihn hat fast betteln lassen, damit sie ihm verzeihe, wie konnte sie es sich heraus nehmen sauer auf sie zu sein? Sie sollte stolz und demütig sein in ihrer Gegenwart verweilen zu dürfen.
„Ihr seid Super Junior.“
Leeteuk machte die Taschenlampe an und Mia zuckte zurück vor dem Licht. Gut, sie hatte nicht geweint.
„Mia, ich dachte wir hätten uns dir vorgestellt“, sagte er etwas ratlos, was meinte sie nur?
„You did, but now I realized it. You are like legends, like gods and I am only a little girl. How could I get a position like this? What have I done to earn this? It’s like beeing the assistant of Michael Jackson.“
Langsam dämmerte es Leeteuk, aber wer hatte zu ihr etwas gesagt? Oder hatte sie etwas gelesen? Woher kam diese Angst zu versagen, die Frage womit sie das verdient hatte. Sie waren doch nur ein paar Sänger, keiner von ihnen hatte die Welt gerettet, was sollte also dieser Aufstand?
„Ich will ja dein Weltbild nicht zerstören, aber sei froh das du nicht Jacksons Assistentin bist … dann wärst du jetzt … arbeitslos …“
Er grinste fröhlich und unter normalen Umständen hätte er Mia wirklich aufgemuntert, doch nicht heute. Mias Miene blieb eisern, was Leeteuk wunderte. Verzweifelt stieg er wieder aus dem Schrank. Die anderen hatten sich mittlerweile alle in dem Schlafzimmer versammelt und schauten erwartungsvoll zum Bandleader, der nur den Kopf schüttelte. Genervt nahm Heechul die Taschenlampe von Teukie und stieg selbst in den Schrank.
„Okay, wer war gemein zu dir?“
Das überraschte Mia und zumindest bekam er ihre Aufmerksamkeit.
„Huh?“
„Von alleine fängst du doch nicht an über so einen Blödsinn nachzudenken, sag schon, wer hat dir was an den Kopf geworfen?“
Mia atmete tief ein und tief wieder aus und ging seinem Blick aus dem Weg.
„After you left there were some girls following me and they told me that I don’t deserve you, they asked me what I’ve done to dare treating you like I do.“ Während sie erzählte machte sie immer wieder Pausen und spielte nervös mit ihren Fingern rum.
„So what?“ Heechuls Gesichtsausdruck hatte sich nicht geändert.
„All I’m thinking about is what if they’re right? Maybe I don’t deserve you, maybe I shouldn’t treat y’all like I do, I’m mean, I yell at you, I lock you up, but you deserve better, you need someone who can support you, who know what you’re worth…“
Heechul lehnte sich zu ihr und schnickte Mia gegen die Stirn.
„Doofi.“
Mia wollte gerade ansetzen sich zu wehren.
„Stop, hör mir zu. Ja, wir sind Super Junior, aber nur weil wir alle irgendwie singen können, viel, viel Glück hatten und die Leute uns irgendwie mögen. Aber das waren wir nicht immer, wir sind normale Männer, wir haben schlechte Tage, wir sehen manchmal scheiße aus, wir verletzen andere ohne dass wir es wollen, wir bauen Mist, wir sind super anstrengend. Wir sind wie jeder andere auch, wir sind Menschen, hör also auf zu denken wir sind etwas Besonderes. Wir sind nicht mehr besonders als jeder andere Mensch auf dieser Welt, wir verdienen es nicht besser behandelt zu werden und das tust du nicht, du bist ehrlich, wenn wir dich nerven, sagst du wir nerven. Und du kümmerst dich um uns, du sorgst dich um uns, ich weiß nicht was an dir oder deinem Umgang mit uns falsch sein sollte, es tut gut mal normal behandelt zu werden. Du hast uns verdient und wir dich, du magst uns, du würdest nicht zulassen dass uns etwas geschieht … auch wenn nicht alle von deinen Rettungsaktionen gelingen. Alles ist gut wie es ist und lass dir nie wieder, ich meine nie wieder, etwas anderes sagen, wenn wir ein Problem haben, dann sagen wir es, dass dürftest du mittlerweile wissen.“

Ansage. Mia starrte ihn einfach nur an.
„Können wir jetzt bitte aus diesem Kleiderschrank? “ Heechul verzog das Gesicht und pustete ein Hemdarm von seinem Kopf. Mia kicherte und nickt. So ganz war die Panikattacke noch nicht ausgestanden, es ging ihr aber wirklich besser.
„Darf ich dich umarmen?“, fragte sie im Chibi-Modus als sie vor dem Schrank standen und die anderen nur fassungslos Heechul anguckten, weil er es geschafft hatte Mia aus dem Schrank zu bekommen. Heechul breitete die Arme aus, doch die anderen ließen nicht lange auf sich warten und es artete in eine Gruppen-Umarmung aus.
Mittlerweile war es 17:17 Uhr und Mia hatte fast ihr Date mit Jihoon vergessen. Darüber durfte sie auch erst gar nicht anfangen nachzudenken, ansonsten würde sie gleich wieder im Schrank sitzen. Unschlüssig stand sie vor ihrer Kommode und überlegte was sie anziehen sollte. Schwierig, er hatte nicht gesagt wohin sie gehen würden, also versuchet sie etwas Neutrales zu finden. Sexy, aber nicht aufreizend, gemütlich, aber mit Stil. Mia entschied sich für eine enge, helle Jeans, einem lockeren dünnen, hellgrauen Pullover mit einer Knopfleiste vorne, der locker fiel, aber ihre Schultern, etwas Dekoltée und etwas Rücken frei gab und einen Poncho in Cremefarbe. Dazu zog sie beige, kniehohe Stiefel an.

Sie betrachtete sich im Spiegel du zog Goldschmuck an. Mia hatte mehr Silberschmuck, doch hatte sie ein paar goldene Sachen und zu den Brauntönen passte es besser. Sie zog ihre goldene Uhr von D&G an, eines ihrer Pandora-Armbänder mit Bi-Color – ja, Mia dachte an ‚BI-Color‘ und grinste fröhlich – und eine goldene Kette mit einem Kristall. Dann begann sie sich zu schminken und machte sich große Locken.
Sungmin lief irgendwann aus Zufall an ihrem Zimmer vorbei und stockte.
„Du scheinst ihn zu mögen.“
Mia schaute zu dem Sänger und lächelte.
„Ja, ich bin gerne mit ihm zusammen.“
Sungmin setzte sich etwas zu ihr. Teukie und Heechul waren essen gegangen, Eunhyuk traf sich mit einem anderen Sänger und Kibum und Yesung waren sonst wo. Sie hatte ja schon fast ein schlechtes Gewissen ihn alleine zu lassen. Fast.
Sungmin blieb bei ihr, bis sie weg musste.
„Ich wünsche dir viel Spaß und wenn was ist, dann ruf mich an und ich hol dich.“
Mia drückte ihn an sich. Sie waren keine Götter, sie waren warm, lebendig und verschmust, sie hatten ihre Macken, brachten Mia aber auch viel Freude, man konnte mit ihnen reden, aber auch Blödsinn machen. Sie drückte ihn etwas fester und hörte ihn lachen.
„Keine Sorge, alles ist in Ordnung, mach dir nicht so viel Sorgen, wir werden jetzt besser auf dich aufpassen.“
Nun stand Mia kurz vor’m Weinen und blinzelte.
„Aber ich muss doch auf euch aufpassen.“
„Erzähl das mal Leeteuk und Eunhyuk, die haben schon mit Big Mike gesprochen dass du deinen eigenen Security bekommst.“
Mama und Papa, sie hätte es ahnen können.
Als Mia runter kam, stand schon wieder der schwarze Wagen vor der Haustür. Es kam ihr schon etwas merkwürdig vor, doch sie wollten es langsam angehen lassen und auf Grund der gemeinsamen Werbekampagne standen sie so wie so unter Beobachtung der Reporter. Mia wollte die ganzen Artikel im Internet gar nicht lesen, da sie ja aber die Internetartikel von SuJu beobachtete, kam sie nicht darum, wenn sie ihr Bild mit Jihoon auf einer Seite sah.
Diesmal war die Fahrt nicht so lange und Mia wurde am Hintereingang von einem Mitarbeiter in Empfang genommen. Sie fragte sich ob das nicht zu viel des Guten war, sie konnte ja wohl über den normalen Eingang rein gehen, oder nicht?
Spätestens als sie im Hauptraum des Restaurants stand, verstand sie wieso. Sie waren alleine. Der ganze Raum war leer, bis auf ein Tisch in der Mitte. Das Licht war gedämmt, Kerzen brannten und Jihoon stand da, mit einer Rose in der Hand und lächelte Mia an. Diese blieb erst mal wie angewurzelt stehen, er hatte ein Lokal gemietet? Sie lachte als sie auf ihn zu ging und mit Küsschen begrüßte.
„Du weißt dass das etwas … übertrieben ist?“
Er hob die Augenbrauen, schaute sich um und reichte ihr dann die Rose.
„Vielleicht … aber ich wollte das wir unsere Ruhe haben.“
Die würden sie haben! Er hatte ein italienisches Restaurant ausgesucht, was Mia sehr zusprach, denn sie freute sich mal wieder auf ‚normales‘ Essen. Jihoon bestellte bei dem Kellner einen Weißwein und fragte nach Mias Tag. Sie erzählte nichts von der Panikattacke im Schrank, sie wollte ja erwachsen wirken und sie versuchte auch noch immer den Gedanken zu verdrängen, dass sie mit Rain essen ging. Allerdings erzählte sie, dass sie wahrscheinlich eine neue Freundin gefunden hatte, die zwar Blair-mäßig angehaucht war, aber einen guten Eindruck auf Mia machte. Nicht zu vergessen dass sie Morgen den Mädelsabend hatte.
„Wissen die anderen dass du mit mir weg bist?“
Mia fing an zu lachen.
„No, they don’t. Zum einen will ich nicht dass sie sich einmischen, zum anderen macht es mir Spaß sie etwas zu ärgern.“
Nun war er es, der lachte und den Kopf schüttelte.
„Sie sorgen sich um dich, das ist gut.“
„Yeah I know, but still … sometimes I just wanna do something for me.”
“Oh so you doing me for you?”
Beide lachten und Mia wusste dass sie rot geworden war. Jihoon war eine ganz andere Gesellschaft. Jaejoong und Yunho waren zwar auch anders als ihre Welpen, aber Jihoon war noch ein Stück anders. Er erzählte Mia wie er gerade dabei war sein neues Haus einzurichten und fertig zu machen und dass er dafür mit einer italienischen Firma zusammen gearbeitet hat, weil er dachte, wenn es Italiener machen, wird es gut.
„Und weißt du was ich zu ihnen sagte? ‚Wissen sie wieso Rom nicht an einem Tag erbaut wurde? Weil es Italiener waren!‘ und dann hab ich die Firma rausgeworfen.“
Mias Bauch tat schon vom Lachen weh, jetzt verstand sie, wieso Joon so versessen darauf war seine Geschichten zu hören.
„Noooo you didn’t!“
„Sure, I want to move in this year!“
Wieder lachte sie, es machte einfach Spaß mit ihm. Mia aß Tortellini mit Hähnchenstreifen in einer Pilz-Tomaten-Sahnesauce, in der sie sich am liebsten gesuhlt hätte, danach gab es Hummer und obwohl sie kein großer Fisch-Esser war, lehnte sie einen guten Hummer nicht ab und danach ein Filetsteak. Also wenn Liebe tatsächlich durch den Magen ging, dann hatte sie sich gerade unsterblich in ihn verliebt. Und ihnen ging nie der Gesprächsstoff aus, Mia hatte auch schon so viele witzige und verrückte Dinge in ihrem Leben erlebt, dass ihre Geschichten mit seinen locker mithalten konnten.
Sie erzählte ihm die Geschichte, als sie einige Bewerbungen in Deutschland laufen hatte. Sie hatte sich bei einigen asiatischen Firmen beworben und eines Tages einen Anruf bekommen, dass sie am nächsten Tag zum Bewerbungsgespräch sollte.
„Das Problem war, dass ich den Namen nicht verstanden hatte und mir dachte dass es nur diese eine japanische Firma sein konnte. So I took a day off and worked really hard on my outfit, classic but with a little crazy touch – so wie Japaner es mögen. Ich nahm meine Unterlagen, hatte alles vorbereitet, fuhr zu der Firma, I rang the bell and all of a sudden I realized that I forgot my applications in the car so I had to went all the way back, get the papers, rang the bell again. I was really jumpy. So I went to the office in this major cool building and explained that I had an interview. But nobody knew about me and they told me they weren’t looking for anyone. I started wondering myself ‘Hmmmm … maybe I got the wrong company’, I was a little early so I called the number that called me the day before and apologized for being a little late and asked if they could give me the address cuz I forgot it. It was a really awkward situation because AGAIN: I couldn’t understand the name! The office was on the other side of downtown, usually it would have taken me like five mins to get me there, but no! I had traffic and an accident and still, I didn’t know to which company I would apply!”
Das Ende vom Lied war das Mia hoffnungslos zu spät war, wieder die Unterlagen im Auto vergessen hatte, sie wieder holen musste und dann feststellte dass es ein Reiseveranstalter war der sie als Trainee in dem eventuellen Studium von vorne bis hinten nur ausnutzen würde. Minigehalt und ‚inoffizielle Arbeitsstunden‘.
Jihoon amüsierte sich köstlich.
„Und was hast du gemacht?“
„Alright, when I left the office I was a little depressed … so viel Aufwand, wegen nichts! Frei genommen, schick gemacht, Unterlagen fertig gemacht! Ach! So I called my mom and told her to come to this one restaurant we like to go, she heard that I sounded kinda strange. When she got there I already started eating … and drinking!”
Beide lachten herzlich über die Geschichte. Mittlerweile saßen sie nebeneinander und der Kellner brachte ihnen Nachtisch. Profiteroles. Mia liebte es und hatte es in ‚ihrer Pizzeria‘ ständig gegessen. Er begann sie zu füttern und Mia verspürte das Bedürfnis es zu filmen und Ryeowook zu schicken. Von wegen sie aß nicht genug. Eigentlich war es die perfekte Erste-Kuss-Szene. Romantisches Kerzenlicht, ein süßes Dessert, zwei Menschen die sich anscheinend mochten und so nahe beieinander saßen. Aber nein, Jihoon war erzogen und Mia unterdrückte das Gefühl ihn einfach zu küssen. Sie ließen es langsam angehen und das war auch gut so, vielleicht war das genau der richtige Weg.
Mia schaffte es sogar vor Leeteuk und Eunhyuk zu Hause zu sein. Im Auto lehnte sich Jihoon zu ihr rüber und gab ihr einen Kuss auf die Stirn. Mia fand das sehr süß und grinste noch immer, als sie in die Wohnung kam. Keiner da. Alle weg. Mia machte sich nicht die Mühe sie anzurufen und skypte stattdessen lieber mit ihrer Freundin Lily, der sie als einzige erzählte mit wem sie ein Date gehabt hatte.

Annyong!

Vielen Dank, dass du auf meiner Seite gelandet bist. Schaue dich ruhig um, es gibt viel zu entdecken. (◕‿◕✿)

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