1 IN A MILLION

"Ein verrücktes Jahr" hat die Grenze der 1 MILLIONEN Wörter geknackt! Wahnsinn! Für mich selbst fast unbegreiflch. Eine Millionen Wörter müssen erst einmal geschrieben werden, doch gibt es natürlich diejenigen, die tatsächlich eine Millionen Wörter gelesen haben. Vielen Dank also an all meine Leser! :o) Ihr seid die Besten!

Neu geordnet

Im Menüpunkt "Ein verrücktes Jahr" findet ihr nun die Unterteilung von 30 Tagen - damit das Suchen einfacher fällt :o) Ich musste zwar in alle Kapitel rein und sie neu anordnen, doch ich denke, dass es so übersichtlicher ist und ihr euch besser zurechtfindet :o)

Liebe nach Vertrag

Meine neue Geschichte steht in den Startlöchern! Bald wird es los gehen mit "Liebe nach Vertrag"!


Also wir wissen wo wir unter kommen, wir haben uns Reiseführer geholt, haben die Sprache etwas gelernt, haben uns emotional total vorbereitet, haben mindestens drei Panikattacken erlitten, haben uns Tickets für Konzerte und/ oder Musicals geholt und haben den Koffer gepackt.

Oder nicht?

Was kann man zum Kofferpacken sagen?

Packt nicht zu viel ein :D In der Regel hat man nur 20 kg Freigepäck und egal wie, in Korea geht man einkaufen. Bei Läden wie Nature Republic oder das Etude House kauft man Pflegeprodukte und man fragt sich, wieso man überhaupt irgendetwas mitgenommen hat.

Was auf keinen Fall fehlen sollte ist der Regenschirm. Egal zu welcher Jahreszeit man fliegt, Regen kann einen immer überfallen und Regen in Asien ist anders als in Europa. Wenn es in Korea regnet, ist es weltuntergangsähnlich und obwohl der Schirm nicht wirklich hilft – nehmt ihn mit. (Zur Not kann man auch für 2-3 Euro Schirme in den Mini-Supermärkten kaufen )

Ansonsten sind Koreaner Naschkatzen und lieben Dinge aus dem Ausland. Wenn ihr ein paar Päckchen Ahoi-Brause oder Gummibärchen mitbringt, erobert ihr ganz schnell ihre Herzen. Andere Süßigkeiten, für den Eigengebrauch, würde ich in Korea in einem Supermarkt holen. Man ist viel unterwegs und ein paar Müsliriegel in der Handtasche zu haben ist nie eine schlechte Idee.

Man braucht in Korea keinen Adapter für die Steckdose, das Ding könnt ihr also zu Hause lassen. Ansonsten fliegt ihr in ein Land, was vom Wetter ähnlich ist wie Deutschland. Es kann kalt sein und warm, windig und regnerisch, versucht also einen Querschnitt eures Kleiderschranks mitzunehmen. Natürlich müsst ihr keine Wintermäntel im Hochsommer mitnehmen :)

Habt ihr sonst etwas vergessen? Visum?!

Keine Sorge, mit einem deutschen Reisepass braucht man kein Visum, wenn man nicht länger als 90 Tage bleibt. Das bedeutet, man bekommt im Flugzeug eine Touristen-Einreisekarte, bei der man verschiedene Angaben machen muss. Diese gibt man in Korea bei der Einreise dann ab. An diesen Bestimmungen kann sich jedoch immer etwas ändern, es empfiehlt sich vorab mal auf der Seite des Auswärtigen Amts zu schauen.

Was sollte man vorher noch machen? Geld wechseln?!

Nein. Tut es nicht. Denkt noch nicht einmal dran. Da in Deutschland der Koreanische Won kein gängiges Zahlungsmittel ist, ist der Wechselkurs extrem schlecht.

Wechselt man in Deutschland Won, bekommt man für 1 € ca. 1.000,- Won. Wechselt man am Flughafen in Incheon bekommt man ca. 1.300,- Won – das bedeutet: Wer in Deutschland wechselt verliert fast 1/3! Bei 100,- € macht das fast 30,- € aus. Ihr seht, es ist Blödsinn schon in Deutschland zu wechseln, wechselt einfach am Flughafen in Incheon etwas Geld und in Seoul selbst gibt es überall Banken und Wechselstuben, bei denen man zu einem noch besseren Kurs tauschen kann.


Nach Seoul kommen

Incheon liegt ungefähr eine Stunde Autofahrt von Seoul entfernt. Es gibt verschiedene Möglichkeiten um in die Stadt zu kommen:

Taxis:

Es gibt in Seoul 3 verschiedene Taxis. Silberne, schwarze und gelbe. Wo der Unterschied liegt. Ganz einfach:

Silberne Taxis sind die alten, normalen Taxis. Gelbe Taxis sind die neuen Taxis die etwas touristenfreundlicher sein sollen. In der Regel sollte ein Taxisfahrer eines gelben Taxis ein wenig Englisch sprechen und in den gelben Taxis kann man auch mit der T-Money Card bezahlen (Hinweis: Versucht in Taxis immer bar zu bezahlen. Die Fahrer müssen eine Gebühr bezahlen, wenn ein Fahrgast mit der T-Money Card bezahlt, das bedeutet dass sie noch weniger als ohnehin an einer Fahrt verdienen). Gelbe und silberne Taxis kosten gleich viel. Die schwarzen Taxis sind meistens kleine Vans oder besser ausgestattet – ergo kosten sie mehr Geld.

Die Fahrt mit einem normalen Taxi vom Flughafen Incheon in die Stadt rein, kostet ca. 80.000 Won, mit einem schwarzen Taxi/ Van ca. 110.000 Won. Also eine ganze Menge Geld wenn man alleine ist.

Bahn:

Es gibt zwei Züge, die von Incheon bis an die Seoul Station fahren. das eine ist ein Expresszug, der normal braucht allerdings nur 10 Minuten länger und hält ein paar Mal mehr. Die Fahrt mit dem „langsamen“ Bus  kostet circa 3 Euro. In der Ankunftshalle ist der „Arex“ ausgeschildert.

Busse:

Es gibt zig Busse die vom Flughafen nach Seoul fahren. Manche Busse fahren Hotels ab, manche Sehenswürdigkeiten, manche haben einfach ihre Haltestellen irgendwo in der Stadt. Einen ziemlich guten Überblick bekommt man auf >>>dieser Seite<<<.

Und >>>hier<<< kann man direkt nach einer Busstation suchen und bekommt dann die Busnummer, den Preis und den Abfahrtsort angezeigt.


Ich muss zugeben, als ich das erste Mal in Korea war, habe ich es mir einfach gemacht und habe mich in ein Taxi gesetzt, doch wenn ich jetzt darüber nachdenke, ist es ziemlich viel Geld was man ausgibt. Mit den Bussen oder der Bahn kommt man genau so schnell und viel günstiger in die Stadt. Sie halten an Hotspots und zur Not kann man sich in Seoul ein Taxi nehmen, wenn es keine Bushaltestelle in der Nähe der Unterkunft gibt – und spart dann immer noch einiges an Geld.

So, was noch? Ihr seid gelandet, seid nicht zurück geschickt worden, weil ihr ungültige Papiere habt, seid sogar in Seoul angekommen und habt am Flughafen Geld gewechselt. Eigentlich alles super. Jetzt müsst ihr nur noch ins Hotel einchecken oder auf eure ‚Familie‘ treffen und dann kann der eigentliche Urlaub beginnen.

Ich schneide ganz kurz ein paar grobe Benimmregeln an:

  • Wie fast überall in Asien sollte man versuchen sich die Nase auf der Toilette zu putzen oder leise (bei Ausländern hat man hier mehr Mitleid bei „so einem Benehmen“)

  • Rolltreppen-Ordnung. Früher waren Rolltreppen unterteilt: Links gehen, rechts stehen. Da es zu viele Unfälle gab, hat man diese Regelung wieder über Board geworfen – man soll auf einer Rolltreppe einfach stehen. Dennoch gibt es Leute die sich links vorbeidrängeln wollen, keine Sorge, ihr habt nichts falsch gemacht

  • Auch bei Fußgängerübergängen sind Pfeile auf dem Boden aufgemalt um nicht mit anderen zu kollidieren. Daran halten sich die Leute so halbwegs^^

  • In U-Bahnen und Bussen sollte nicht gegessen oder getrunken werden (ich habe deswegen zwar keine Schilder gesehen, doch es macht einfach niemand)

  • Versucht nicht laut zu werden, wenn ihr euch über etwas ärgert. Normalerweise sind die Koreaner ein hilfsbereites und aufgeschlossenes Völkchen, doch es schickt sich nicht laut zu werden

  • Frau, die zu viel Ausschnitt zeigen, können eventuell schräg angeguckt oder sogar beschimpft werden – ich spreche da aus Erfahrung (es war 38°C, tschuldigung). Hotpans hingegen sind kein Problem

In den kommenden Artikeln werde ich einige Sehenswürdigkeiten vorstellen. Ich werde nicht versuchen den Reiseführer zu ersetzen, wenn ihr Zahlen und Hintergrund der Sehenswürdigkeit wissen wollt, wird der Reiseführer sinnvoller sein. Denkt daran, Seoul ist riesig und es gibt unendlich viel zu sehen und zu erleben. Versucht euren Zeitplan nicht zu eng zu stricken, räumt euch Ruhezeiten ein, in denen ihr einfach mal in den Park geht oder einen Mittagsschlaf macht. Man kann in einem Urlaub nie alles sehen :)

Annyong!

Vielen Dank, dass du auf meiner Seite gelandet bist. Schaue dich ruhig um, es gibt viel zu entdecken. (◕‿◕✿)

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Categories: Urlaubshilfe

3 Responses so far.

  1. Bongo Wesc sagt:

    Da ich fast alles ueber Facebook mache, meine Frage: Kann ich den Blog bei Facebook adden?

  2. Timm sagt:

    Lehrreicher Post. Cool, wenn man das Thema auch mal aus einer anderen Perspektive betrachten kann.

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